Hornberg

"Heidi"-Premiere begeistert Hornberger Publikum

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30. Juni 2019

Der bestens aufgelegte Gustav (Martin Gramer) mit dem Leierkasten und seine internationale Katzenbande sorgen für viel Spaß im Haus Sesemann, wo sich Heidi (LInda Duffner) und Klara (Jamie Sauter) so oft langweilen. Auch das Hauspersonal, Tinette (Anna Ketterer) und Sebastian (Alexander Gotthans), stellt sich als gar nicht so prüde heraus. ©Petra Epting

Das Premierenpublikum feierte am Samstagabend in der Freilichtbühne Hornberg die Darsteller und ihren Spielleiter Marvin Polomski. Zweieinhalb Stunden lang gab es mit vielen Höhepunkten Theater vom Feinsten für alle kleinen und großen Zuschauer.

»Danke für den Wahnsinns-Abend«, rief Thomas Bossert, der Vorsitzende des Historischen Vereins Hornberg, bei der Premiere am Samstagabend ins Publikum. Dieses wiederum dankte auf den fast voll besetzten Rängen mit tosendem Applaus für die vergangenen zweieinhalb Stunden, feierte die Darsteller und das »Herz« des Stücks, Spielleiter Marvin Polomski.

Beeindruckende Geschichte

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»Theaterspielen macht doppelt so viel Spaß in solch einer Kulisse«. Und tatsächlich stellte das komplette Team einmal mehr die Wandelbarkeit der Erwin-Leisinger-Bühne unter Beweis und eröffnete die 65. Theater-Saison im Storenwald mit der beeindruckenden Geschichte über »Freundschaft, Liebe, Stärke und auch dem Dorfleben«. Mit begnadeten bekannten und neuen Darstellern, die teilweise auch in der Rolle als Gesangssolisten glänzen, setzt der Historische Verein Hornberg ein weiteres i-Tüpfelchen im Reigen seiner Märchenspiele − und »ein Denkmal für Heidi«, wie Thomas Bossert verkündete.

Allerliebste Ziegen

Denn das Landkind Heidi gewinnt nicht nur die Herzen des Großvaters und der behinderten Klara, sondern sie dreht mit ihrer unbekümmerten Art auch deren Leben und holt beide aus der Einsamkeit heraus. Die herzallerliebste Ziegenherde, die Bäuerinnen, die Frankfurt-Gören, das gar nicht so prüde Hauspersonal, die internationale Katzenbande, der freche Papagei, die Gespensterjagd, die stets auf Geld bedachte Dete und das so strenge Fräulein Rottenmeier − sie alle sind das Salz in der Suppe des mit vielen Höhepunkten gespickten und sehenswerten Stücks.

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