In Elzach getagt

Helmut Pfotzer hört bei Lebenshilfe-Stiftung auf

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red/lr
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19. November 2020

Nach Beendigung der Sitzung trafen sich die bisherigen und neuen Gremiumsmitglieder zu einem Gruppenfoto im Außenbereich der Werkstatt in Elzach (von links): Lutz Heubach, Martin Schmid, Helmut Pfotzer, Reinhold Scheer, Karl Burger und Thomas Schneider. ©Foto: Lebenshilfe

Veränderungen gibt es an der Spitze der Lebenshilfe-Stiftung. Der bisherige Vorsitzende  Helmut Pfotzer scheidet aus dem Gremium aus.

Der Stiftungsrat der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal tagte am 12. November im geräumigen Speisesaal der Werkstatt in Elzach. Die Sitzung mit sieben Teilnehmern fand unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln statt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das Gremium setzt sich aus dem Stiftungsvorstand (Geschäftsführer der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal) und dem Stiftungsrat zusammen. Der Stiftungsrat besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter sowie einem Vertreter des Vorstandes der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal. Die drei Stiftungsräte werden vom Vereinsvorstand für eine Amtszeit von drei Jahren berufen, zuletzt von 2017 bis 2020.

Schmid für Heubach

Helmut Pfotzer begrüßte als noch amtierender Vorsitzender des Stiftungsrats die Sitzungsteilnehmer. Nach Jahrzehnten erfolgreichen ehrenamtlichen Wirkens für die Einrichtungen der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal scheidet er auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus. Pfotzer bleibt der Lebenshilfe aber weiterhin als treues Mitglied und Ehrenvorsitzender des Vereins verbunden. 

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Im Anschluss stellte Lutz Heubach als scheidender Stiftungsvorstand den Geschäftsbericht 2019 vor. Entsprechend der Stiftungssatzung übernimmt Geschäftsführer Martin Schmid ab dem Berichtsjahr 2020 dessen Nachfolge als Stiftungsvorstand.

Schneider neu dabei

Danach erläuterte Kassenwart Klaus Matt die finanzielle Entwicklung der Stiftung im Berichtsjahr 2019. Nach einstimmiger Entlastung des Stiftungsvorstands folgte die Wahl des Vorsitzenden des Stiftungsrats Reinhold Scheer (bisher  stellvertretender Vorsitzender) und seines Stellvertreters Thomas Schneider aus Gutach, der neu im Stiftungsrat ist. Karl Burger bleibt als Vertreter des Vereinsvorstands weiterhin Stiftungsrat. Die neue Amtsperiode läuft für alle berufenen Stiftungsräte von 2020 bis 2023.

Reinhold Scheer übernahm die weitere Moderation der Sitzung. Dabei ging es unter anderem um den satzungsgemäßen Einsatz von Spenden. Da die Lebenshilfe aktuell eine neue Wohngruppe in Waldkirch eröffnet, lag es nahe, diese finanziell zu unterstützen. So wurde für die Anschaffung der Balkonmöblierung ein entsprechender Zuschuss beschlossen.

Info

Die Stiftung

Die 2014 vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannte Lebenshilfe-Stiftung bietet Bürgern nach eigenen Angaben die Möglichkeit, auf eine langfristig gesicherte Art und Weise Geld- und andere Vermögenswerte zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen einzusetzen – dies nicht mit Großprojekten, sondern mit kleinen, alltäglichen Dingen. Sie hat beispielsweise bisher Zuschüsse gewährt für Relaxliegen für die Heilpädagogische Tagesgruppe Elzach, für Gartenmöbel für den Außenbereich der Werkstatt Steinach, für Großbildschirme für die Pausenräume der Werkstätten in Elzach, Haslach und Steinach, für Tafelwasseranlagen für die Mitarbeiter und Bewohner der Werkstatt Elzach, Wohnhaus Bleibach und Wohnhaus Hofstetten sowie für die Teilnahme an Freizeiten für Menschen mit Behinderungen, die sich dies sonst nicht hätten leisten können. Weiter Informationen wie etwa zum Unterschied zwischen stiften und spenden gibt es auf: www.lebenshilfe-kinzig-elztal.de/Stiftung 

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