Hofstetten

Hilfe ist nötig für Breitbandausbau in Hofstetten

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17. September 2019

Der Breitbandausbau in Hofstetten stockt. ©Matthias Heidinger

Beim gestrigen Gemeindebesuch der CDU-Landtagsabgeordneten Marion Gentges sprach Hofstettens Bürgermeister Martin Aßmuth auch den stockenden Breitbandausbau an.

Wie berichtet hat die Breitband Ortenau GmbH Bau und Betrieb des Netzes neu ausgeschrieben, weil bei der vergangenen Ausschreibung alle Bewerber wieder abgesprungen waren. »Die neue Ausschreibung dauert bis mindestens März 2020 und es gibt keine Garantie, dass sich ein Betreiber findet«, erklärte Aßmuth. »Wenn es wieder ein Rohrkrepierer wird, werden sich die Kommunen nicht mehr so ruhig verhalten«, ist er überzeugt. 

In Hofstetten sei man mit dem Verlegen von Leerrohren schon deutlich weiter als andere Kommunen – ohne Netzbetreiber könne die Gemeinde davon aber nicht profitieren. Die Bürger seien mittlerweile zurecht genervt. 
»Fördermittel sind das eine – es wäre aber auch Hilfe bei der praktischen Umsetzung erforderlich«, mahnte Aßmuth an.

Problematik noch verschärft

Gentges erwiderte, dass andere Landkreise, die auf die Zusammenarbeit mit der Telekom gesetzt und einen Ausbau durch Vectoring bekommen hätten, schon deutlich weiter seien. 

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»Es ist unglücklich, dass von der Breitband Ortenau ein strafferer Zeitplan vorgesehen war und die Netzbetreiber gleichzeitig die Digitalisierung vorantreiben«, sagte der Breitbandbeauftragte der Gemeinde Meinrad Mickenautsch. Dadurch werde die Problematik im Außenbereich noch verschärft.

Hausaufgaben im Rathaus erledigt

Wie gravierend sie ist, machte Aßmuth deutlich – so hätten Hofstetter Schüler ihre Hausaufgaben schon im Rathaus erledigen müssen, weil eine Internetrecherche zu Hause nicht möglich war. 

Aus technischer Sicht hält Mickenautsch die Pläne der Breitband Ortenau aber für den richtigen Weg. Allerdings hätte er es begrüßt, wenn das Land die Fördermittel an den Kreis mit Verpflichtungen verknüpft hätte. Denn so gebe es keinerlei Möglichkeit, Druck auszuüben. 

»Der Kreis hat seine Hausaufgaben nicht gemacht«, macht Mickenautsch seine Ansicht deutlich. »Wir müssen einfach abwarten, bis die neue Ausschreibung abgeschlossen ist«, fasste Aßmuth zusammen.

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