Hofstetten

Hilfstransport für Ukraine unterwegs

red/lr
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22. Juni 2022
Hofstettens Bauhof-Leiter Denny Schwendemann belud den Laster mit Hilfsgütern.

Hofstettens Bauhof-Leiter Denny Schwendemann belud den Laster mit Hilfsgütern. ©Gemeinde Hofstetten

Ein mit Hilfsgütern beladener Laster startete am Dienstagnachmittag vom Bauhof der Gemeinde Hofstetten in Richtung Trostjanez. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit der Ukraine-Hilfe Kinzigtal.

Vermittelt wurde der 40-Tonner für den Hilfsgütertransport in die Ukraine über Luca Volk, Junior-Chef des Hofstetter Transportunternehmens Volk Transporte. Bürgermeister Martin Aßmuth hatte sich mit Susanne Vespermann und dem Team der Ukraine-Hilfe Kinzigtal zusammengetan, um koordiniert und gemeinsam Hilfe auf den Weg zu bringen.

Igor Reitmann, Arzt aus Wolfach, hatte mit dem Bürgermeister Mykhailo Tsyhuliak aus Trostjanez, Arznei und Medikamente vorbesprochen. Ein Teil der Hilfsgüter soll von Trostjanez aus in das derzeit schwer umkämpfte Mykolajiw im ukrainischen Süden weitertransportiert werden. „Es war auch für meinen Bürgermeisterkollegen selbstverständlich, dass er hier mitunterstützt. Die städtische Hilfsorganisation aus Mykolajiw steht schon mit ihm in Kontakt. Mir wurde berichtet, dass die Versorgungslage dort schon sehr schwierig ist, sowohl was Medikamente als auch Lebensmittel betrifft“, berichtet Aßmuth.

Große Spendenbereitschaft

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Gesammelt wurden vornehmlich haltbare Lebensmittel und Konserven, aber auch Babynahrung, Powerbanks und viele medizinische Hilfsgüter. „Mein Aufruf im Netzwerk Junge Bürgermeisterinnen nach Ausrüstung für die Feuerwehr wurde von vielen Amtskollegen quer durch Deutschland aufgegriffen, so dass hier unter anderem nochmals Schutzanzüge, Stiefel und hochwertige Einsatzjacken mitgeliefert werden können“, teilt Aßmuth mit. Dank der Presseberichte und über die sozialen Medien kamen so in kürzester Zeit gut 50 Paar feste Stiefel zusätzlich zusammen.

Bauhof-Chef Denny Schwendemann hatte die Hilfsgüter palettiert und sortiert. Rathaus-Mitarbeiterin Elke Herr hatte jeden Artikel für die Behörden vor Ort gelistet, ins Ukrainische übersetzt und sich um die Zollpapiere gekümmert. Die Hilfsgüter werden nach ihrer Ankunft in einem humanitären Zentrum an der polnischen Grenze von Mitarbeitern aus Trostjanez abgeholt.

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