Hofstetten

Hofstetter Kindergarten erhält Photovoltaik-Anlage

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07. Mai 2021
So soll der neue Hofstetter Kindergarten, von der Bach-Seite aus, aussehen.

(Bild 1/2) So soll der neue Hofstetter Kindergarten, von der Bach-Seite aus, aussehen. ©WWG-Architekten Biberach

Der Hofstetter Gemeinderat hatte in seiner Sitzung unter anderem über die Dacheindeckung für den Kindergarten-Neubau zu entscheiden. Zur Wahl standen ein Blechdach und eine Dachbegrünung.

Architekt Christoph Wussler (WWG Architekten) stellte in der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend die aktuelle Entwurfsplanung für den Kindergarten-Neubau vor.

Weitgehend unverändert bleibe die Ansicht von der Bach-Seite aus. In Bezug auf die vorgeschlagenen Lamellen vor den Fenstern auf der Straßen-Seite habe es kritische Wortbeiträge gegeben, weshalb Wussler hier umgeplant hat.

Im Obergeschoss ist nun ein Fensterband vorgesehen. Neu aufgenommen wurde außerdem ein kleines Schilddach über dem Eingang. Auf ein Windfang soll hingegen verzichtet werden. „Die Weiterentwicklung der Planung gefällt mir unheimlich gut“, sagte Bürgermeister Martin Aßmuth.

Eingangselement aus Metall

Der Gemeinderat hatte dann über die Ausführung der Fenster zu entscheiden. Das Gremium folgte der Empfehlung des Architekten und entschied sich für Holzfenster. Auch Holz-Alu-Fenster wären in Frage gekommen, hätten aber deutlich mehr gekostet. Das Eingangselement soll aus Metall sein.

Ein Sonnenschutz sei trotz der großen Dachvorsprünge erforderlich. Hier schlug Wussler einen textilen Behang vor, der nicht komplett dunkel macht. Lediglich bei den Schlafräumen soll es die Möglichkeit geben, sie von Innen zu verdunkeln. Für letztere riet Wussler zudem zu einer Be- und Entlüftung, sodass der Luftaustausch auch in der Verdunklungsphase gewährleistet ist.

Zweckmäßige Ausstattung

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Bei der Ausstattung der sanitären Anlagen und der Küche entsprachen die Gemeinderäten den Wünschen der Erzieherinnen, die sich aber auf eine zweckmäßige Ausstattung verständigt hatten. Außerdem ging es in der Sitzung um die Dacheindeckung des neuen Gebäudes.

„Ein Ziegeldach ist für mich ausgeschlossen angesichts neun Grad Dachneigung“, sagte Wussler. Möglich seien ein Blechdach, eventuell mit Photovoltaikanlage oder eine Begrünung. Ein begrüntes Dach mit Photovoltaik (PV) wurde aufgrund des Gewichts und der Kosten ausgeschlossen.

Standort geeignet

Meinrad Mickenautsch vom Planungsbüro für Haustechnik Ingplan-Immotec hatte sich im Vorfeld mit der Energieagentur Ortenau abgestimmt. Sie habe bestätigt, dass der Standort für eine PV-Anlage geeignet sei.

Denkbar sei, die Anlage nur auf den eigenen Verbrauch des Kindergartens auszurichten – sie hätte 48 Module und nach 3,4 Jahren wären die Kosten dafür ausgeglichen. Eine andere Variante wäre, eine komplette Dachhälfte mit 216 Modulen einzudecken und den Strom ins Netz einzuspeisen. In diesem Fall würde sich die Anlage erst nach 15 Jahren amortisieren.

"Ich sehe die Vorteile"

Die Empfehlungen von Architekt und Fachbüro gingen zum Blechdach mit der kleinen PV-Anlage. Die meisten Gemeinderäte sahen es ebenso. „Ich war zuerst für eine Begrünung, aber ich sehe die Vorteile der Photovoltaikanlage“, sagte Bernhard Krämer (CDU) und Veronika Neumaier betonte: „Ich bin froh, dass wir das Thema aufgegriffen haben. Das ist eine tolle Sache.“

„Die große Variante wäre ein Grund für ein Blechdach gewesen. Wenn es nur die kleine wird, wäre ich eher für ein Gründach“, sagte Hubert Kinast (CDU). Die Mehrheit war aber letztlich für das Blechdach, auf dem nun die kleine Variante der PV-Anlage installiert werden soll.

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