Hofstetten

Hofstetter Narren eröffnen die fünfte Jahreszeit

Autor: 
Sybille Wölfle
Lesezeit 3 Minuten
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13. Januar 2020

Elfriede Neumaier (von links), Simone Krämer, Narrenzunft-Vorsitzender Hans-Peter Singler, Bürgermeister Martin Aßmuth und der stellvertretende Vorsitzende Jochen Neumaier haben die neue Ausstellung eröffnet. ©Sybille Wölfle

Die Hofstetter Narren haben die fünfte Jahreszeit eröffnet. Zum 25-jährigen Bestehen der Hofstetter Zunft ist derzeit zudem eine Sonderausstellung in der kleinen Galerie in der Hauptstraße zu sehen.
 

Die Narrenzunft Hofstetten hat am Freitagabend mit dem Stellen des Narrenbaums und des Hexenbesens sowie dem Hissen der Narrenfahnen auf dem Henry-Heller-Platz die Fasentsaison eröffnet. Einmalig war dabei die Eröffnung  der Ausstellung „25 Jahre Narrenzunft Hofstetten“ in der kleinen Kunst-im-Dorf-Galerie. 

Narrenzunft-Vorsitzender Hans-Peter Singler bedankte sich bei allen Helfern und bei Bürgermeister Martin Aßmuth für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Neben dem Höllenhund,  D‘Schatzsucherin vun de Heidburg und dem „Simsegräbsler“ in Lebensgröße und Kleinformat sind auch zahlreiche Fotos ausgestellt.  

Es gibt viel zu sehen

Auch mit Utensilien der Hofstetter Narros sowie der kompletten Entstehungsgeschichte in Wort und Bild hat der Vorstand des närrischen Vereins die kleine Galerie ansprechend ausgeschmückt. Eine Patchwork-Fahne, die Bärbel Gisler einst mit ihrer Familie fertigte und kürzlich dem Verein schenkte sowie eine Patchwork-Decke von Beatrice Ruf gibt es ebenfalls zu sehen.

Kurz vor 19 Uhr schlängelte sich dann bei Regen und Kälte der närrische Fackelumzug mit den Höllenhunden, D’Schatzsucherinnen vun de Heidburg sowie den Alt-Steig-Hexen in musikalisch fetziger Begleitung der „Simsegräbsler“ durchs Dorf in Richtung Henry-Heller-Platz unterhalb des Rathauses.

Die Narren­oberhäupter Hans-Peter-Singler und Tobias Uhl (Alt-Steig-Hexen) begrüßten die Hästräger sowie die etwas dürftige Zahl der Schaulustigen mit den bekannten Narrenrufen. Die Hofstetter Ringer des KSV hievten dann mit vereinter Manneskraft den 14 Meter langen und bunt geschmückten Hexenbesen in die Senkrechte. 

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20 Meter hoher Baum

Für die Kameraden der Feuerwehr war es ebenfalls ein problemloser Kraftakt, angespornt von der Musik der „Simsegräbsler“, den 20 Meter hohen Narrenbaum mit der Figur des Höllenhunds Stück für Stück aufzustellen. Anschließend wurde mit viel Täterä im Narrenkeller der Beginn der Hofstetter Fasent gefeiert.

Die Alt-Steig-Hexen hatten zu Wurst und Weck in die Hexengarage eingeladen, wo bis nach Mitternacht gute Stimmung herrschte.  Der närrische Fahrplan für 2020 lautet wie folgt: Neben zwölf Besuchen von Narrentreffen, Umzügen und Fasent-Bällen werden es die Hofstetter Narren am 18. Januar bei der dritten Höllennacht krachen lassen.

Die Frauenfasent ist am 14. Februar um 19 Uhr im Eugen-Klaussner-Vereinsheim, der Narrenblättle-Verkauf am 15. Februar ab 10 Uhr. Ab 20 Uhr wird in den Gasthäusern „Linde“ und „Drei Schneeballen“ geschnurrt. 

Narrenfrühstück in der Gemeindehalle

Zur Einweihung des neuen Narrenbrunnens mit anschließendem Gugge-Open-Air lädt die Zunft am 16. Februar ab 13 Uhr ein. Am 20. Februar, dem Schmutzige Dunschdig, beginnt um 8.30 Uhr das Narrenfrühstück in der Gemeindehalle. Um 11.11 Uhr startet das Stürmen der Schule, des Kindergartens und des Rathauses mit anschließendem Programm in der Halle, sowie um 14 Uhr der Kindergarten-Umzug.

Der Homberle-Umzug wird am 22. Februar ab 14 Uhr durch das Dorf ziehen. Am 25. Februar ab 14 Uhr ist Kinderfasent in der Gemeindehalle. Mit der Hundverbannung und der Hexenverbrennung werden die närrischen Tage am 25. Februar um 19 Uhr auf dem Henry-Heller-Platz ausklingen. Die Ausstellung in der KiD-Galerie endet am Aschermittwoch.-

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