Hofstetten

Hofstetter Rat stimmt Kostenaufteilung für Radwegbeleuchtung zu

Autor: 
Werner Bauer
Lesezeit 2 Minuten
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13. Februar 2020

Noch ist der Radweg entlang der Kreisstraße zwischen Haslach und Hofstetten unbeleuchtet. Der Hofstetter Gemeinderat sprach sich nun dafür aus, dass die Masten für die Leuchten möglichst im Grünstreifen aufgestellt werden sollen. ©Werner Bauer

Der Hofstetter Gemeinderat sprach sich einstimmig dafür aus, dass die Kosten für die Radwegsbeleuchtung entlang der K5358 unter Hofstetten und Haslach zu gleichen Teilen aufgeteilt werden soll – auch wenn ein Großteil der Fläche auf der Gemarkung von Haslach liegt.
 

Ein zentraler Punkt in der Hofstetter Gemeinderatssitzung am Dienstag war die Beleuchtung des Fuß- und Radwegs entlang der Kreisstraße K5358 von Haslach nach Hofstetten. Die Verwaltung hatte eine paritätische Kostenbeteiligung von 50:50 vorgeschlagen – und nicht nach dem Schlüssel des Gemarkungsanteils: zwei Drittel zu einem Drittel.

Boris Schmid von den Haslacher Stadtwerken informierte in der Sitzung über einige zu klärende Punkte, insbesondere in Bezug auf die Position der Masten. 

Der Wunsch der Bürgermeister ist eine Installation der Beleuchtungsträger zwischen Kreisstraße und Wirtschaftsweg, also auf dem Grünstreifen (wir berichteten). Boris Schmid habe dem Entscheidungsträger Landratsamt Ortenaukreis genügend Input geliefert, um diese Idee mittragen zu können. Doch dort würde man sich zunächst auf die Einhaltung der RPS (Richtlinien für den passiven Schutz an Straßen für Rückhaltesysteme) beziehen.

In punkto Abstand zeige sich die Behörde allerdings gesprächsbereit. Dieser Abstand ist abhängig von der Geschwindigkeit, die auf der Straße gefahren werden darf, von der Böschung und Einschnittshöhe zum Radweg. Bei Unterschreitung wären Schutzplanken notwendig. 

Masten aus Aluminium

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Ohne Leitplanken sollte ein Abstand von zehn Metern von der Straße zu den Masten eingehalten werden. Die Konsequenz wäre dann, dass einige Masten in die Wiesen oder Äcker gesetzt werden müssten. Eine Lösung des Problems könnte in Aluminiummasten liegen.

Diese sogenannten „weichen Masten“ legen sich bei Kollision um und seien deshalb weniger gefährlich für Autoinsassen, falls ein Wagen ins Schleudern geraten und auf einen dieser Masten prallen sollte. Da seien die zehn Verkehrsschilder aus Stahl entlang der Kreisstraße deutlich gefährlicher, war der Diskussion in der Sitzung zu entnehmen.

Außerdem erfüllen die Aluminiummasten die EU-Richtlinie 305/2011, weil diese bei Auffahrunfällen nachgeben und nachweislich das Verletzungsrisiko minimieren.

Antragsstellung bis Ende März

Das Straßenbauamt könne im Falle der Einhaltung dieser Richtlinie der Beleuchtung im Grünstreifen zustimmen, was der Hofstetter Gemeinderat positiv aufnahm. Die konkrete Antragstellung für den Abruf der Fördergelder muss final bis Ende März durch die Stadt Haslach erfolgen, ließ Haslachs Bürgermeister Philipp Saar wissen. 

Im Hofstetter Haushalt sind für 2020 65 000 Euro (Förderung bereits abgezogen) eingeplant worden. Der Gemeinderat befürwortete das Projekt geschlossen – der einstimmige Beschluss bezog sich dann nicht nur auf die Kostenaufteilung, sondern auch auf die Beleuchtungsmasten im Grünstreifen der Kreisstraße.

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