Hofstetten

Hofstetter Sternennacht von Samstag auf Sonntag

Autor: 
red/ra
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21. September 2019

Erstaunlich, was man durch so ein großes Fernrohr alles sieht - umso mehr, wenn einem Fachleute den nächtlichen Himmel erklären. ©Sybille Wölfle

Der Astronomische Verein Ortenau (AVO) lädt heute, Samstag, ab 19 Uhr wieder zur »Hofstetter Sternennacht« auf den Tochtermannsberg ein.

Wieder einmal wird der Tochtermannsberg zur Open-Air-Sternwarte, wenn die Ortenauer Hobbyastronomen am Samstag, 21. September 2019 zur »Hofstetter Sternennacht« einladen. Seit 2003 findet dieses Event nun nahezu jedes Jahr auf dieser noch dunklen Ecke auf der Schwarzwaldhöhe statt und wird stets von zahlreichen Besuchern aufgesucht. 

Auf dem Tochtermannsberg finden die Hobbyastronomen einen noch einigermaßen nachtdunklen Himmel und ein weites Blickfeld vor, da der Horizontverlauf ziemlich flach ist und man den ganzen Himmel überblicken kann. Zu Beginn der Veranstaltung sind die beiden Großplaneten Jupiter und Saturn am Abendhimmel leicht zu finden. »Jupiter zeigt seine vier hellen Monde, wobei im Laufe des Abends einer hinter Jupiter verschwinden wird. Der bekannte Saturn-Ring zeigt sich weit geöffnet, bei guter Sicht lässt sich die Cassini-Teilung erkennen«, schreibt Franz Schmalz in einer Pressemitteilung.

Jedes Fernrohr hat »seinen« Sternhimmel

Teleskope aller Größen sind vorhanden und die Sternfreunde werden auch aufzeigen, dass mit allen Geräten Objekte am Himmel zu sehen sind und jedes Fernrohr »seinen« Sternhimmel hat. Interessenten, dich sich gerne mal ein eigenes Teleskop anschaffen möchten, haben hier beste Gelegenheit sich über die unterschiedlichen Funktionen und Fähigkeiten der Geräte zu informieren.

Gerne geben die Sternfreunde auch Auskunft über die sichtbaren Sternbilder und wie man sie finden und leicht erkennen kann. 

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Auch zwei lichtschwache Planeten sind im weiteren Verlauf des Abends mit Hilfe der Teleskope erreichbar. Während Uranus mit genauen Kenntnissen seines Standorts am Himmel gerade noch mit dem bloßen Auge erkannt werden kann, benötigt man für den noch ferneren Neptun schon mindestens ein Fernglas.

Zunehmende Lichtverschmutzung

Natürlich geht der Blick der Astronomen über das Sonnensystem hinaus zu Objekten der Milchstraße. Doppel- und Mehrfachsterne, offene und Kugelsternhaufen, planetarische Nebel und selbst ferne Galaxien stehen im Beobachtungsprogramm dieses Abends. Aufmerksam machen wollen die Sternfreunde auch auf die zunehmende Lichtverschmutzung und was dagegen getan werden kann.  

Die Hofstetter Sternennacht des AVO beginnt am Samstag, 21. September 2019 ab 19 Uhr. Der Beobachtungsplatz ist auf der Höhe des Tochtermannsberges (Hofstetten in Richtung Biereck). Gäste werden gebeten nicht direkt zum Beobachtungsplatz zu fahren, da die Scheinwerfer die Nachtadaption stark beeinträchtigen, sondern die Parkmöglichkeit an der Straße zum  Biereck nutzen. Zu empfehlen ist außerdem warme Kleidung und festes Schuhwerk. Wer selbst ein Teleskop hat, kann es gerne zu dieser Beobachtungsnacht mitbringen. 

Bei schlechter oder wolkenreicher Witterung fällt die Beobachtungsnacht aus. Auf der Homepage des Astronomischen Verein Ortenau e.v. unter www.av-ortenau.de kann der Status dazu bis zum Abend des 21. September 2019 abgefragt werden. 

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