Hornberg

Hornberg schließt Sanierungsgebiet Nord ab

Autor: 
Petra Epting
Lesezeit 2 Minuten
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18. September 2020

Modernisieren, umgestalten, aufwerten: Das gilt neben der Hauptstraße auch für den Parkplatz beim Friedhof, der als eine der letzten Arbeiten durchgeführt wurde. Insgesamt wurde „ein bunter Strauß an Maßnahmen“ in den letzten 20 Jahren abgewickelt. ©Stadt Hornberg

Ganze 20 Jahre lang beschäftigte den Hornberger Gemeinderat das Sanierungsgebiet „Nord“. Nun wurde es förmlich abgeschlossen und die Sanierungssatzung aufgehoben.

Bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch stand aber erst einmal die Vorstellung des Abschlussberichts mit der Aufhebung der Sanierungssatzung und dem Beschluss über eine sanierungsbedingte Bodenwerterhöhung auf dem Programm. Für Letztere gilt, dass der Gemeinderat einstimmig beschloss, auf Ausgleichsbeträge durch die Anlieger abzusehen. Außerdem wird der Sanierungsvermerk aus den Grundbüchern gelöscht. Bürgermeister Siegfried Scheffold ging auf die „außergewöhnlich lange Förderperiode und die sehr umfassende Sanierung“ ein, bei der man alle Register gezogen und alle Chancen für eine zukunftsweisende Innenentwicklung genutzt habe. Die Ziele seien erreicht. 

182 Wohneinheiten geschaffen

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So wurden Häuser und Wohnungen (insgesamt 77 Gebäude) modernisiert, 182 Wohneinheiten geschaffen sowie Flächen umgestaltet und aufgewertet. Anhand Bildern mit früheren „Zuständen“ wie beispielsweise auf dem PE-Areal oder im Hohenweg wurde deutlich, wie sich das Gebiet zum Positiven verändert hat. Hornberg habe mit dem Seniorenzentrum früh ideale Voraussetzungen für Ältere geschaffen, merkte Matthias Weber an. Man habe insgesamt „einen bunten Strauß an Maßnahmen“ durchgeführt und einige „Verlängerungen herausgeschindet“ und damit die Innenentwicklung erfolgreich umgesetzt. Die Bauinvestitionen belaufen sich auf 20,4 Millionen Euro für die es Unterstützung gab, und von denen das regionale Handwerk profitierte.

Erwartungen voll erfüllt

Dabei habe man fast alles an Situationen vorgefunden und durch die Bereinigung von Sanierungs-Missständen die Erwartungen des Landes voll erfüllt. „Wir können das Sanierungsgebiet nun sehr beruhigt abschließen und den letzten Schritt gehen“, sagte Matthias Weber. Er hatte auch noch ein paar interessante Zahlen aufgelistet: So beträgt der Gesamtförderrahmen rund 4,799 Millionen Euro, die daraus erhaltene Landeshilfe beläuft sich auf rund 2,879 Millionen Euro. Die Summe der Ordnungsmaßnahmen beträgt insgesamt rund 2,742 Millionen Euro und die Summe an Baumaßnahmen rund 1,193 Millionen Euro. 

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