Wolfach

Ideen gesammelt zum Thema "Rund ums Wolfacher Schlössle"

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 3 Minuten
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16. September 2019

Mit einem Zusammenkunft zur Ideensammlung in der Flößerstube trugen Christian Oberfell (von links) und Manfred Schafheutle Vorschläge zur Nutzung des Schlossareals und seiner Räume zusammen. ©Andreas Buchta

Vorschläge und neue Ideen für die Gestaltung des »einzigartigen Ensembles« Wolfacher Schloss und dessen Areal sammelte eine Projektgruppe am Donnerstag in der Flößerstube. Unter anderem wurde ein Schlossfest angeregt.

Etliche Vorschläge brachten die Mitglieder der Projektgruppe des Forum Zukunft für das Wolfacher Schloss ein. »Rund ums Schloss« war das Thema, was zwar nicht allzu viele Teilnehmer am Donnerstag anzog, doch die die da waren, trugen durchaus umsetzbare Ideen zusammen. 

Christian Oberfell und Manfred Schafheutle von der Projektgruppe hatte zu diesem »Brainstorming« in die Flößerstube eingeladen. Es sollten in freiem Gedankenspiel Ideen zur künftigen Gestaltung des Schlossareals und seiner Räume gesammelt werden.

Zunächst den Baustellenfortschritt und die Örtlichkeiten besichtigt

Solange es noch hell war, führte Schafheutle über die Baustelle und zeigte den Baufortschritt in der Schlosshalle. Dort wurde inzwischen die Zwischenwand abgetragen, in mühsamer Arbeit der alte Putz entfernt und ein Raum für die Küche abgetrennt. Es wurden bereits 18 neue Fenster eingesetzt und rund 2000 Teile des alten Parkettbodens gereinigt. Nach ihrem Einsetzen wurde der Boden, abgeschliffen und versiegelt.

»Wir haben bis jetzt an die 2000 Arbeitsstunden in die Halle investiert«, informierte Schafheutle die Teilnehmer der Zusammenkunft.

In weiteren Arbeitsschritten soll eine Akustikdecke installiert werden, die die großen Stahl-Träger zur Hälfte verdeckt. Eine mobile 32-Quadratmeter-Bühne, die auch im Schlosshof verwendet werden kann, wird beschafft. In der sanierten Schlosshalle ist dann eine Bestuhlung für 200 Personen vorgesehen.

"Bespielbare Räume" definieren

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Dann ging’s zur Ideensammlung in die Flößerstube. Oberfell sammelte alle Vorschläge auf Plakatpapier. Dort wurden zunächst all die »bespielbaren Räume« im Schlossareal zusammengetragen: Die Schlosshalle, der Schlosswall, der Schlossgraben beim Hungerturm, der Schlosshof, der Rosengarten, das Museum samt Flößerstube und Harnischkammer, die Schlosskapelle und der sogenannte Afrabuckel beim Minigolfplatz. »Dort überall kann man was machen«, stellte Oberfell fest.

Viele Ideen und auch ausgefallene Vorschläge gesammelt

Es kamen etliche, auch ausgefallene Ideen für Veranstaltungen und Aktionen in diesen Räumen und Arealen zusammen. So wurde etwa angeregt, am Afrabuckel für Hochzeiten eine Paarschaukel und begehbare Bilderrahmen für Hochzeitsfotos zu installieren. Und für den Schlosshof wurde unter der Linde ein öffentlicher Bücherschrank angeregt.

Auch eine Museumsnacht, beispielsweise unter einem Motto wie etwa Sagen, wurde vorgeschlagen, eine Eventführung rund ums Schloss sowie die Ausdehnung des Kuchenmarkts mit einem historischen Teil in den Schlosshof. Die Auflage eines Eventplans für die Hotels wurde angeregt.

Schlossfest der Vereine

Die konkreteste Idee aber war die eines jährlichen Schlossfestes mit allen Vereinen im und um das Schloss. Es sollte ein Bürgerfest mit einem inhaltlichen roten Faden sein mit der Möglichkeit des Flanierens zwischen den Veranstaltungen der Vereine. 

Es wurde vorgeschlagen, innerhalb des Forums Zukunft Wolfach eine Projektgruppe zu gründen, die ein umsetzbares Konzept für das Schlossfest entwickelt. »Wir haben im und ums Schloss ein riesiges Potenzial«, fasste Schafheutle die Möglichkeiten zusammen. »Wir müssen es nur nutzen«.

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