Hornberg

Im Herbst gibt es "Zickenzirkus" in der Hornberger Stadthalle

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25. August 2020

Freuen sich auf ein Wiedersehen mit dem Publikum in der Hornberger Stadthalle. Von links: Spielleiter Marvin Polomski mit seinen Darstellerinnen Lorine Herzog, Susanne Dilger, Annette Storz und Anke Ketterer. ©Petra Epting

Mit „Zickenzirkus“ geht der Historische Verein Hornberg ab dem 23. Oktober in eine Neuauflage seines Saalstücks. Dabei sind die vier bewährten Darstellerinnen aus dem letzten Jahr.
 

Das wird wieder ein Zirkus geben, wenn Annette Storz, Anke Ketterer, Susanne Dilger und Lorine Herzog, Letztere tatsächlich erneut in der Rolle der Jennifer von „Tussipark“, ab dem 23. Oktober aufeinandertreffen: Dann nämlich zu sechs Aufführungen von „Zickenzirkus“, wiederum in der Stadthalle in Hornberg.

Die Proben der vier bewährten Darstellerinnen um Spielleiter Marvin Polomski sind bereits angelaufen. Nach den ersten Leseproben traf sich das Ensemble am Montagabend erstmals im geplanten Indoor-Campingplatz der Familie Heim in einer ehemaligen Triberger Fabrikhalle, der im Frühjahr 2021 eröffnet werden wird. Marvin Polomski dankt für dieses Entgegenkommen und verrät, das es bei den Aufführungen in Sachen Darsteller noch eine Überraschung geben wird. Außerdem will der Spielleiter zeigen, wie „wandlungsfähig“ seine vier erfahrenen Frauen sind.

Lachen und lästern

„Zickenzirkus“ stammt wie schon „Tussipark“ aus der Feder von Christian Kühn. „Es wird wieder viel gelacht und gelästert werden, aber das Stück hat mehr Tiefgang“, so der Spielleiter. Das Ganze spielt sich auf einem Schrottplatz ab, wo sich die vier Damen, allerdings mit ganz unterschiedlichen Zielen, zufällig begegnen. Und wie schon im vergangenen Jahr darf sich das Publikum freuen. Denn es gibt wieder unverblümte Dialoge und viele gesungene Ohrwürmer.
„Spaß, aber insbesondere auch Sicherheit“, will der Historische Verein Hornberg mit der Auflage seines zweiten Saalstücks bieten. Denn natürlich steht dieses Mal alles im Zeichen von Corona inklusive einem ausgeklügelten Hygienekonzept und mit nur 156 Plätzen pro Aufführung anstatt 400. Einige davon auf der Empore. Mehr Plätze seien einfach nicht drin gewesen, um die Sicherheit gewährleisten zu können, merkt Marvin Polomski an. 

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„Es gibt Zweier- und Viererplätze sowie eine platzgenaue Buchung. Gruppen müssen zusammen reservieren, und alle müssen bis zu ihrem Platz Masken tragen. Außerdem wird während der Pause direkt am Platz bewirtet“, informiert er. Gleichzeitig hofft er inständig, dass bis zum Oktober nicht alles wieder anders kommt. Die Organisation habe alle wochenlang beschäftigt und nerve irgendwann nur noch, ist er ganz ehrlich.

Premiere am 23. Oktober

„Die Menschen haben wieder Lust auf Spaß und einen schönen Abend und den wollen wir ihnen mit der nötigen Sicherheit bieten“. Auch die Darstellerinnen und alle anderen aus seiner bewährten Crew hinter den Kulissen sind hochmotiviert. Die Zwangspause sei zum Durchschnaufen zwar nicht schlecht gewesen, doch das Miteinander fehle schon, war am Montag allen die Freude und die Spannung auf die kommenden sechs Aufführungen anzumerken. 
Diese finden einmal am Wochenende Freitag und Samstag, 23. und 24 .Oktober, jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr statt und am darauffolgende Wochenende 30./31. Oktober jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 1. November, um 18 Uhr.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 15 Euro, für Jugendliche bis 16 Jahren 13 Euro. Der Vorverkauf startet diesen Samstag bei der Tourist-Info-Hornberg und online über www.freilichtbuehne-hornberg.de. 
„Ja, wir sind beflügelt vom Erfolg im letzten Jahr und wollen mit unserem neuen Herbststück gerade in Corona-Zeiten das Herbstloch auffangen“, ist der Spielleiter schon gespannt, wie die Buchungen anlaufen werden.

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