Freibad Hornberg

Förderverein Hornberg: Inka Heyl neue zweite Vorsitzende

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19. November 2018

Der wiedergewählte Vorsitzende Tommy Reinbold (links) mit der neuen zweiten Vorsitzenden Inka Heyl (von rechts), die das Amt von Michael Doßwald übernahm, sowie Stephanie Schmeckenbecher, die ihren Posten als Schriftführerin an Claudia Müller übergab. Nicht im Bild Kassierer Uwe Davidsen und die Beisitzerinnen Andrea Aicher und Marion Heinzmann. ©Petra Epting

Nicht nur über die 484 Mitglieder kann der Förderverein Freibad Hornberg stolz sein, sondern auch über alle Aktivitäten der Vergangenheit und die kommenden. Die Beckenaufsichtdienste sollen unvermindert weitergehen und ein nächster großer Schritt ist, dass alle Hornberger Grundschüler das Schwimmen lernen sollen. Die Planungen dafür laufen

Schon mit einem gewissen Stolz blickte der Förderverein Freibad Hornberg bei der Hauptversammlung am Freitagababend im Gasthaus »Krone« auf 2018, wo mit dem komplett sanierten Bad in die erste Saison gestartet wurde. Der Stolz ist durchaus berechtigt. Denn nicht nur die derzeitige Mitgliederzahl von 484, bei der man die 500er-Marke knacken will, spricht für sich, sondern auch die Arbeitseinsätze seit 2014 mit 2847 Stunden und über 550 Helfern, dem großen finanziellen Engagement in verschiedenen Bereichen und bei der Übernahme von Beckenaufsichten (150 geleistete Stunden). Von einem »phänomenalen Ergebnis« sprach auch Bürgermeister Siegfried Scheffold. Man habe das besondere Jahr 2018 miteinander geschultert, und, obwohl das Bad ein Zuschussbetrieb bleibe, ordentliche Mehreinnahmen realisiert.

Newsletter mit ein Erfolgsgarant

Er ließ die Aktionen des Fördervereins Revue passieren und nannte das Crowdfunding der Volksbank Mittlerer Schwarzwald »eine tolle Aktion«. Von der Bürgerstiftung Hornberg habe es die bisher größte Einzelspende überhaupt gegeben. Außerdem könne er von dieser mal wieder etwas in Aussicht stellen. Voll des Lobes zeigte sich der Bürgermeister von der Übernahme der Beckenaufsichten. Das sei unglaublich – und ohne diese Mithilfe wäre es nicht möglich, alles aufrechtzuerhalten.  Lobend hob er die Newsletter des Vereins hervor. Diese seien mit ein Erfolgsgarant dafür, ständig in Kontakt zu bleiben.
 

Scheffold ist stolz darüber, nun »ein Bad für alle Generationen zu haben«, an dem der Förderverein Freibad einen großen Anteil habe. Jetzt gelte es, die Besucher zu Dauerkunden zu machen und noch mehr für einen Kauf von Jahreskarten zu gewinnen. Tommy Reinbold dankte allen Sponsoren für ihre Unterstützung und kündigte für 2019 das nächste Zwölf-Stunden-Schwimmen an. Allerdings nicht in Verbindung mit dem Sportfest, weil man ein Alleinstellungsmerkmal haben wolle.

Schwimmkurse

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Die Spenden von Gertrud Moser (650 Euro) und der Familie Heinzmann (300 Euro) sollen dafür verwendet werden, dass die Hornberger Grundschüler von Mitte Mai bis Mitte Juni wieder das Schwimmen lernen (wir berichteten). Auch für die Stadt ist das ein großes Ziel, bei dem die Schule mit ins Boot geholt wird, und das nicht am Finanziellen scheitern soll. Die Arbeits- und DLRG-Einsätze gehen auch 2019 unvermindet weiter. 

Angeschafft werden soll im Kinderspielbereich eine Familiennestschaukel. Am Freitag, 23. November, ist bei den dm-Drogeriemärkten »giving Friday«. Das Unternehmen spendet fünf Prozent des Tagesumsatzes an verschiedene Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien – und der Hausacher dm-Markt wird das Hornberger Projekt unterstützen. Außerdem soll im Freibad eine Wunschbox aufgestellt werden. Tommy Reinbold gab dem Bürgermeister das Anliegen weiter, dass das Bad künftig vom 1. Mai bis Ende September wie in früheren Jahren geöffnet sein sollte.

Warum das Wort beheizt fehlt

Beheizt sei mal ein besonderes Qualitätsmerkmal gewesen, ging Bürgermeister Siegfried Scheffold auf die Frage ein, warum es auf dem Dach nicht mehr Beheiztes Freibad Hornberg heiße. Der Schriftzug verursache erstens Aufwand und zweitens habe man nun eine andere Art der Heizung. Das Blockheizkraftwerk habe nicht mehr die Leistung wie früher und man müsse sich im Klaren darüber sein, dass man Mitte Mai mal 20° oder 21° habe. Eine ökologisch vertretbare Lösung sei aber wichtig gewesen.

 

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