Schenkenzell

Jahreskonzert Chorgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell

11. Januar 2017
&copy Martina Baumgartner

Die Chorgemeinschaft der Männerchöre Schiltach/Schenkenzell präsentierte mit Gastchören ein festliches Jahreskonzert. 

Schenkenzell. Sehr zufrieden konnten die Dirigenten Hubert Klaussner und Susanne Mogler sowie Klara Mäntele mit »ihren« Sängern sein: Das Jahreskonzert der Chorgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell am Dreikönigstag war ein festlicher und gelungener Abend in gemütlicher Atmosphäre. Die Sänger und Gastchöre machten den musikalisch verträumten Blick frei für den Schneezauber der Rauhnacht vor der Festhalle.

Heimelige Stimmung und toller Auftakt 

Eine schöne Beleuchtung und eine noch weihnachtliche Dekoration der Bühne – von der ehemaligen Floristin Helga Becker – sowie Kerzen und Glückskäfer auf den Tischen und ein unaufgeregt angemessenes Programm, gekonnt dargeboten und liebevoll präsentiert, ließ heimelige Stimmung aufkommen. Den musikalischen Anfang mit Ludwig van Beethovens »Hymne an die Macht« machten die Herren der Chorgemeinschaft mit Sängern des »Liederkranzes« Schenkenzell und der »Eintracht« Schiltach. Sie zeigten gleich zum Auftakt ihre stimmlich große Erfahrung. Besonders schön klangen die Tenöre im harmonischen Miteinander der Kameraden.

Texte handeln von wichtigsten Lebenserfahrungen

Von Lebenslust, Freude, Freunden, Liebe zur Natur und Musik handelten ihre durchweg deutschen Liedtexte – obwohl einer in Englisch mit »Always look on the bright side of life« von Herbert Armbruster, der durchs Progamm führte, angekündigt wurde.
Neu im Repertoire der Sänger waren »Griechischer Wein« von Udo Jürgens und »Ein Lied zieht hinaus in die Welt« von Jack White, das durch den Schlagersänger Jürgen Marcus bekannt wurde.  Dirigentin Susanne Mogler hatte die Sänger taktvoll im Griff.

Besinnliches mit dem Gesangverein »Frohsinn Kaltbrunn«

Platz machte die Chorgemeinschaft für ihre »Verstärkung«, den Gesangverein »Frohsinn Kaltbrunn«. Mit lediglich 17 Sängern brachten sie, durch Dirigent Hubert Klaussner angeleitet, eine stattliche und eher besinnliche Liedauswahl auf die Bühne. Auch der »Frohsinn« zeigte sich stimmlich sicher und erfahren. Zur winterlichen Landschaft draußen passten ihre nach Innen gerichteten Lieder: »Leise erklingen die Glocken der Liebe«, »Frieden« oder »Ich wünsch Dir Zeit« und »Abendstille in den Bergen«. 
In der Pause hatten die rund 160 Konzertbesucher die Möglichkeit, bei den charmanten Gastgebern Lose für eine große Tombola zu kaufen. Die Preise wurden nach Ende des Konzerts ausgelost.

Projektchorsänger verrsachen mit ihren Liedern Gänsehaut beim Publikum

Dirigentin Klara Mäntele leitete danach den Projektchor »Surprise« an, der mit bekannten Gospeln und Spirituals wie »Hallelujah«, »I will follow him« oder »Oh happy Day« ebenfalls eine Bereicherung für den Abend war. Mit Stücke wie »Only Time« und »Give us Peace« sorgen die Sänger beim Publikum immer für Gänsehaut. Zusammen mit den Vereinskameraden vom »Frohsinn« gaben sie dann unter Leitung von Klaussner eine weitere Zugabe und wurden dafür mit Rosen und Präsenten von Armbruster belohnt.

Ohne Zugaben kommen Sänger nicht von der Bühne

Den Abschluss des Konzertabends machte die Chorgemeinschaft:  »Aber ohne die Frauen. Schließlich sind wir ein Männerchor«, hieß es humorvoll unter den Kameraden.  Ohne Zugaben entließ das Publikum die Musiker nicht. Und auch Markus Helm am Klavier musste nochmal in die Tasten greifen, bevor das Publikum zufrieden war.

Autor:
Martina Baumgartner

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