Haslach im Kinzigtal

Josef Neumaier hat seinen 100. Geburtstag feiert

Fred-Jürgen Becker
Lesezeit 3 Minuten
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03. April 2024
Josef Neumaier (vorne sitzend) hat am 28. März mit seiner Familie und Bürgermeisterstellvertreter Frank Obert (links) in Haslach seinen 100. Geburtstag gefeiert. 

Josef Neumaier (vorne sitzend) hat am 28. März mit seiner Familie und Bürgermeisterstellvertreter Frank Obert (links) in Haslach seinen 100. Geburtstag gefeiert.  ©Fred-Jürgen Becker

Der gebürtige Hofstetter Josef Neumaier hat am 28. März seinen 100. Geburtstag gefeiert. Den Ehrentag verbrachte er im Kreise seiner Familie im Haslacher Schwarzwaldwohnstift, wo er inzwischen lebt.

Der gebürtige Hofstetter Josef Neumaier hat Ende vergangenen Monats im Schwarzwaldwohnstift in Haslach seinen 100. Geburtstag gefeiert. Dazu waren seine Tochter Sigrid Müller mit Ehemann Bruno, seine beiden Enkelinnen  sowie sein Urenkel Magnus und Urenkelin Eleonora gekommen.

Die Glückwünsche, vor allem für Gesundheit und Wohlbefinden, überbrachte Bürgermeisterstellvertreter Frank Obert im Namen des Bürgermeisters und der Stadt. Mit dabei hatte er unter anderem die Schreiben von Landrat Frank Scherer und Ministerpräsident Winfried Kretschmann. 

Der Jubilar, der sich guter geistiger und zufriedenstellender körperlicher Gesundheit erfreut, wurde am 28. März 1924 in Hofstetten geboren. Zu dieser Zeit war der Erste Weltkrieg gerade einmal sechs Jahre vorbei und Friedrich Ebert war der erste Reichspräsident der jungen Weimarer Republik. 

Josef Neumaier wuchs in Hofstetten mit drei Brüdern und einer Schwester im elterlichen Anwesen auf. Nach seiner Volksschulzeit im Heimatdorf erlernte er den Beruf des Metallarbeiters. Seiner Arbeitsstelle bei der Firma Hukla blieb er bis zur Pensionierung 1985 treu.

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In den Kriegsdienst musste Neumaier wegen einer Armverletzung nicht ziehen, diente jedoch an der „Heimatfront“. In seiner Firma lernte er seine spätere Frau Maria, geborene Walter, aus Mühlenbach kennen, die er 1958 heiratete. Mit ihr feierte er in den 63 Jahren bis zu ihrem Tod vor drei Jahren sowohl die goldene als auch die diamantene Hochzeit. Sie war 96 Jahre alt geworden. 

Harter Schicksalsschlag 

Ein harter Schicksalsschlag war es auch, als die beiden leiblichen Kinder schon jung starben. Deshalb nahm das Paar Tochter Sigrid auf, die ihn liebevoll betreut und regelmäßig besucht. Seine beiden Enkelkinder und die vier Urenkel Eleonore, Magnus, Theo und Hannes freuen sich, wenn sie mit Opa und Uropa zusammen sind. Hinzu kommen Patenkinder, Nichten und Neffen.

In seiner Jugend war Neumaier für einige Zeit Mitglied im Radfahrverein. Er gilt als ruhiger, geselliger Mensch, der gerne das Gespräch sucht. Vor zwei Jahren begab er sich für ein halbes Jahr in das Wohnheim in Hausach, bevor ein Platz im Schwarzwaldwohnstift in Haslach frei wurde. Inzwischen fühlt er sich dort bestens betreut und aufgehoben, erzählt er. Seine Angehörigen, die überwiegend in Mühlenbach oder Hofstetten wohnen, besuchen ihn regelmäßig.

An den Angeboten des Wohnstifts nimmt er gerne teil, ansonsten bieten ihm der Fernseher und das Radio Unterhaltung. Auf die Frage, wie man hundert Jahre alt wird, antwortet der Jubilar verschmitzt: „Nichts übertreiben, nicht beim Essen und Trinken und auch nicht aufgeregt dreinschießen, sondern schauen, ein ruhiges Leben zu führen!“

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