Schiltach

Jubiläum der Schiltacher Fiechtewaldthexen wird auf 2023 verschoben

Autor: 
Martina Baumgartner
Lesezeit 3 Minuten
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24. November 2021
Vorsitzender Thomas Dieterle (unten, von rechts) ehrte Francesca Joos, Jens Schöpf, Jessica Schöpf, Iris Stenzel und Julia Flaig.

Vorsitzender Thomas Dieterle (unten, von rechts) ehrte Francesca Joos, Jens Schöpf, Jessica Schöpf, Iris Stenzel und Julia Flaig. ©Martina Baumgartner

Die Narrenzunft sagt die meisten Fasenttermine ab

Mit einem dreifachen „Fiechtewaldthexen“ begann Vorsitzender Thomas Dieterle die Hauptversammlung des Vereins im Schiltacher Gasthaus „Sonne“ am Samstag. An der Fasnacht 2020 sei noch alles in Ordnung gewesen, bilanzierte er. Der Hexenschabernack wurde im laufenden Jahr allerdings mit Vollbremsung auf Null gesetzt, bedauerte er.

Saison ist abgesagt

So konnte er von keiner Veranstaltung außer kleineren, privaten Treffen berichten, wie der Fasnachtsfahnenaktion, bei der der Verein gesponserte Fahnen für rund 1200 Euro zum Ausmalen an die Grundschule und Kindergärten verteilte und in der Stadt aufhängte. Auch die kommende Saison ist abgesagt. Umso bedauerlicher, weil die Fiechtewaldthexen eigentlich 2021 ihr zehnjähriges Jubiläum feiern wollten, was nun auf den 14. bis 15. Januar 2023 vertagt werden muss.

Die Buchführung des Vereins erläuterte Julia Flaig in Vertretung des Kassierers Willy Bauer: Einzige Einnahme 2021 waren die Mitgliedsbeiträge, die den Kassenstand unterm Strich höher als im Vorjahr ausfallen ließen.

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Bei den turnusgemäßen Wahlen wurden Jens Schöpf als stellvertretender Vorsitzender und Francesca Joos als stellvertretende Kleidleswartin sowie Kassierer Willy Bauer für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Dass die Fiechtis als Verein zehn Jahre auf dem Buckel haben und erwachsen geworden sind, zeigte die Bündelung ihrer Fasnachtserfahrungen in einer neuen Vereinssatzung, die Schriftführer Kai Nakic zur Abstimmung stellte.

Die Umzugsaufstellung wurde geändert in Position Eins mit dem Fasnachtswagen, dahinter laufen die aktiven Hexen, und aus Sicherheitsgründen kommt der Narrensamen in Verantwortung der Eltern zum Schluss. Zur Frage stand auch die Kleidung der Anwärter, die bisher zwei Jahre lang in Hexenpumphose und Fiechtis-Pulli oder T-Shirt beim Umzug mitlaufen. Im zweiten Jahr dürfen sie sich zwar ein Häs zulegen, müssen es allerdings nicht. Erst nach Ende der zweiten aktiven Saison werden sie zum Fiechtewaldt­hexen-Kamerad gewählt und dürfen danach eine Larve tragen. Ein Rückkauf des Häs bei Nichtbestehen der Wahl, was noch nie vorkam, oder die Bereitstellung eines Leihhäs kommt für den Verein aus Kostengründen nicht infrage. Dieser Paragraf sollte nach ausführlicher Diskussion in der Versammlung so bleiben. Die Hexen stimmten einmütig für die neue Satzung.

Dieterle nahm zum Schluss die Ehrungen vor: Gründungsmitglieder unter den Jubilaren waren Jens und Jessica Schöpf, Francesca Joos und Timmy Letzin. Für ihre zehnjährig Mitgliedschaft wurden Iris Stenzel und Julia Flaig geehrt.

Nakic wollte den Narrenfahrplan fürs kommende Jahr „nicht breittreten“, weil der mit Blick auf die Pandemie unsicher erscheint. Lediglich zwei Termine sollten sich die Hexen vormerken: Abstauben am 7. Januar und den Arbeitseinsatz am 28. August während des Starts der Schlussetappe des Radsportereignisses Deutschlandtour
in Schiltach.

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