Vernissage in Schiltach

Karin Kaiser stellt im »Treffpunkt« aus

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 3 Minuten
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09. September 2018

Karin Kaiser vor ihrem Lieblingsbild »Der Lebensbaum«. »Querbeet – mein Weg vom Bleistift zum Acryl« heißt ihre Ausstellung im »Treffpunkt«. ©Andreas Buchta

»Querbeet – mein Weg vom Bleistift zum Acryl« nannte Karin Kaiser ihre zweite Ausstellung ihrer Schiltach-Bilder im Schiltacher »Treffpunkt«. Am Samstag war die Vernissage.
 

62 Bilder waren es, die die in Berlin lebende Schiltacherin Karin Kaiser ihrem kleinen Publikum am Samstag im »Treffpunkt« vorstellte. Es war ihre zweite Bilderschau an dieser Stelle; bereits vor zwei Jahren hatte sie, damals vor einem breiten Publikum, ihre Bilder im Treffpunkt präsentiert. 

Die nun ausgestellten Werke, Landschaften, Gemälde mit Schiltacher Motiven, Stillleben und Porträts sind allesamt neu für die Betrachter: Sie hat viele von ihnen eigens für die Schiltacher Ausstellung geschaffen. Ihrer Kreativität sowohl bei der Gestaltung der Motive, als auch beim Einsatz der künstlerischen Materialien sind dabei keine Grenzen gesetzt. 

Verblüffende Effekte

Wenn sie nicht mit dem Bleistift zeichnet, malt sie vorzugsweise mit Acrylfarben, in die sie auch mal Sand wie bei dem Bild »Die verlorene Zeit«, Eierschalen bei »Schiltacher Tunnel« oder Federn, etwa bei »Das ungeschriebene Buch« einarbeitet – mit verblüffenden künstlerischen Effekten. 

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Oder sie präsentiert ihre Kunst, wie bei der »Flusslandschaft in der Kiste« in einem Karton. Ihre neueste Technik, auch sie in ihrer Wirkung überzeugend, ist die Kombination von Aquarellmalerei mit Tuschezeichnung. Viele ihrer Bilder entstehen »einfach so«, die Motive reifen in ihrem Kopf; bei anderen wiederum, vor allem bei den Alt-Schiltacher Motiven, verwendet sie Fotografien als Vorlage für ihre oft farbentrunkenen Gemälde.

Karin Kaiser ist als Künstlerin Autodidakt; vielleicht erklärt das ihren so erfrischend unbekümmerten Einsatz der verschiedenen Materialien. Künstlerische Impulse erhielt sie von der Berliner Künstlerin Annemarie Hauck. Neben ihrem Beruf als Krankenpflegerin fand sie allerdings wenig Muse zu künstlerischer Betätigung; das hat sich geändert, seit sie im Ruhestand ist: Da ist die »künstlerische Produktion« der jetzt 65-Jährigen erst so richtig in Gang gekommen.

Im Widerspruch

»Ich weiß gar nicht mehr, wo ich mit all den Bildern in meiner kleinen Wohnung hin soll«, verriet die Künstlerin. Sie bietet ihre Werke zum Verkauf an – zu vergleichsweise moderaten Preisen: Die Bilder kosten, je nach Größe und Ausführung, zwischen 30 und 100 Euro. Interessant ist auch der Name, den die Künstlerin der Ausstellung gegeben hat: »Querbeet – mein Weg vom Bleistift zum Acryl«. Das assoziiert eine künstlerische Weiterentwicklung hin zum farbigen Gemälde. Dazu im Widerspruch stehen ihre Bleistiftzeichnungen, die sowohl in Technik, als auch in ihrer Gestaltung ein beachtliches künstlerisches Niveau erreichen.

INFO: Die Ausstellung im »Treffpunkt« läuft noch bis Ende Oktober

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