Hofstetten

Kindergarten Hofstetten: Planung wird bald ausgeschrieben

Autor: 
Maria Benz
Lesezeit 3 Minuten
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13. November 2019

Der Hofstetter Kindergarten "Sterntaler" stößt an räumliche Grenzen, deshalb ist ein Neubau geplant. ©Kindergarten Sterntaler

Der Hofstetter Gemeinderat einigte sich in seiner Sitzung am Dienstag auf die Auswahlkriterien, die bei der EU-weiten Ausschreibung der Planung des Kindergarten-Neubaus zum Tragen kommen sollen.
 

Die Planung des Hofstetter Kindergarten-Neubaus muss EU-weit ausgeschrieben werden, da das Architektenhonorar den europäischen Schwellenwert von 221 000 Euro voraussichtlich übersteigen wird (wir berichteten).

Da das Verfahren sehr komplex ist, hat der Gemeinderat im September die  Rüdiger Kunst Kommunalkonzept GmbH in Freiburg mit der Vorbereitung und Durchführung des Vergabeverfahrens beauftragt. In der Gemeinderatssitzung am Dienstag diskutierte der Gemeinderat über die Auswahlkriterien und deren Gewichtung, die in der Ausschreibung zum Tragen kommen sollen. 

Kein Zeitverlust

Marion Schweighart von der Rüdiger Kunst Kommunalkonzept GmbH in Freiburg schilderte zunächst noch einmal, wie das Verfahren ablaufen wird. „Die Vergabe soll parallel zum Bebauungsplanverfahren laufen, um keinen Zeitverlust zu haben“, stellte sie klar.

Die Standortwahl sei ja bereits erfolgt und bilde die Vergabegrundlage. Um allen Wettbewerbsteilnehmer Chancengleichheit zu garantieren, müssen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie, die der Gemeinderat im Vorfeld erstellen ließ, an alle Bewerber weitergegeben werden. 

Pauschale Vergütung

In der ersten Stufe des Verfahrens sollen die Unterlagen der Bewerber geprüft werden. Anhand von Referenzprojekten wird dann eine Rangfolge festgelegt und die drei Teilnehmer, die vorn liegen, werden dann zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eingeladen. Hierfür sollen die Büros dann bereits Skizzen erstellen und ein Pauschalangebot für die Planungskosten abgeben. Sie erhalten dafür eine pauschale Vergütung von jeweils 5000 Euro.

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Zuschlag wohl im April

Anhand mehrerer Kriterien, die unterschiedlich gewichtet werden, legt ein Gremium (Gemeinderat plus Verwaltung, Vertreter aus Kindergarten sowie Elternvertreter) fest, wer den Zuschlag erhält. 

Schweighart hatte einen Vorschlag für die Kriterien und deren Gewichtung vorgelegt, der von den Gemeinderäten dann ausgiebig diskutiert wurde. Dass der Preis mit 40 Prozent gewichtet werden soll, erschien Hubert Kinast (CDU) und Peter Neumaier (FWV) zunächst zu viel. Sie hätten lieber die Grundrissgestaltung (zehn Prozent) höher gewichtet.

Vorschlag so belassen

Nachdem die Räte die Prozentpunkte gedanklich an mehreren Stellen variiert hatten, waren sie sich letztlich aber doch einig, es bei dem Vorschlag von Schweighart zu belassen. Demnach wird das Preisangebot also mit 40 Prozent gewichtet, die Betreuung vor Ort mit 30 Prozent und die Planungsaufgabe, worunter die Grundrissgestaltung fällt, ebenfalls mit insgesamt 30 Prozent. 

Bernhard Kaspar (CDU) sprach sich dafür aus, dass Planung und Bauleitung später in einer Hand liegen sollen und Schweighart versprach, dies in der Ausschreibung zu berücksichtigen. Ende November/Anfang Dezember soll die Planung des Kindergartens nun ausgeschrieben werden. 

„Im April, spätestens Anfang Mai wollen wir die Zuschlagserteilung haben“, stellte Schweighart klar.  

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