Stadt Schiltach unterstützt ihre Landwirte zusätzlich

Kommunale Förderung: Möglichkeiten der Fördergrenzen ausgeschöpft

Autor: 
Martina Baumgartner
Lesezeit 2 Minuten
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06. Dezember 2017

Die Stadt Schiltach unterstützt Landwirte beispielsweise beim Stallbau. ©Archiv/Martina Baumgartner

Im Rahmen des sogenannten De-minimis-Förderprogramms werden Landwirte finanziell unterstützt: einerseits vom Land und in Schiltach zusätzlich von der Stadt, jeweils bei genau festgelegten jedoch unterschiedlichen Fördergegenständen.

Die Schiltacher Landwirte sind besonders auf die Förderung bei der Offenhaltung der Landschaft in Steillagen auf die Förderung des Landes angewiesen. Ergänzend dazu werden Maßnahmen wie beispielsweise Viehtransportkosten und Stallbau von der Stadt innerhalb eines festgelegten Rahmens gefördert.

Beide Beihilfen, die des Landes und die kommunale, unterliegen einer gemeinsamen von der Europäischen Union festgelegten Förderhöchstgrenze: Innerhalb dieser von bisher 2500 Euro pro Jahr beziehungsweise 7500 Euro für drei Jahre konnten die Landwirte Beihilfen beim Land und ergänzend bei der Stadt bis zum gemeinsamen Förderhöchstbetrag beantragen.

Bei Erhöhung der EU-Fördergrenzen zieht die Stadt gerne mit

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Diese Fördergrenzen wurden auf 7500 beziehungsweise 15 000 Euro erhöht. Die Stadt Schiltach wird dementsprechend ihre Grenze für die kommunale Förderung anpassen, beschloss der Gemeinderat am Mittwochabend einstimmig. Die kommunale Erhöhung der Obergrenze kommt daher den vier großen viehhaltenden Betrieben zugute, die maßgeblich zur Offenhaltung der in Schiltach und Lehengericht durch Beweidung beitragen.

Beteiligung bei finanzschwachen Kommunen nicht drin

Wie Bürgermeister Thomas Haas erklärte, kamen diese Betriebe mit der niedrigeren Deckelung durch deren Ausschöpfung bereits bei der Bewirtschaftung steiler Flächen durch Landeszuschüsse an die Fördergrenze und deshalb nicht mehr in den Genuss kommunaler Förderung. Stadtrat und Ortsvorsteher Thomas Kipp freute sich, dass die Stadt die Landwirte in Schiltach ebenfalls unterstützt, was nicht selbstverständlich und bei finanzschwachen Kommunen »nicht drin« sei.

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