Hornberg

Kommunalpolitische Stunde der SPD für Hornberger Bürger

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14. Januar 2020

Die zunächst mangelnde Transparenz bei der veränderten Situation der medizinischen Versorgung wollen Bürger zum Thema der Gemeinderatssitzung heute, Mittwoch, im Hornberger Rathaus machen. ©Archivfoto/Ulrich Marx

Die Hornberger SPD lud am Freitag die Hornberger Bürger zu Kommunalpolitischen Stunde ein. Eige Themen der Stadt kamen neben den Haushaltberatungen auf den Tisch. 

Dieter Müller, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Hornberg, begrüßte am Montagabend „im kleinen Familienkreis“ zur kommunalpolitischen Stunde in der Begegnungsstätte, bei der der Schwerpunkt auf dem Investitionsplan des Hornberger Haushalts 2020 lag. 

Es sei schon gute Tradition, sich hier im Rahmen der Haushaltsberatungen zu treffen. Jetzt könne man noch etwas ändern. Alles müsse gemacht werden, nichts aus dem Haushaltsplan sei unnötig.

Sanierung der Stadthalle bringt Erleichterung für die Vereine

Gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Rolf Hess hob er die Stadthalle als große Maßnahme hervor. Habe es anfangs mit der Sanierung eher nach einer Verschlechterung ausgesehen, handle es sich jetzt, nachdem die Vereine mit ins Boot geholt wurden, um einen Umbau, der für die Vereine, die die Stadthalle nutzen, dann auch wirklich „eine Erleichterung“ bringen wird.

Rolf Hess sprach sich ganz klar gegen eine Verschiebung der Sanierung der Wohnungen in der Werderstraße 17 aus.

Außerdem kamen einige schlechte Waldwege zur Sprache, die allzu oft von den Mountainbikefahrern verursacht werden. „Die sollen mal die Wege richten, ich engagiere mich nicht mehr“, äußerte sich ein Bürger.

Ohne Verständnis: Kindergarten verursacht der Stadt hohe Kosten

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Nicht einverstanden zeigt sich Dieter Müller mit den hohen Kosten für die Stadt im Gegensatz zur Kirche für einen geplanten Umbau des evangelischen Kindergartens. „Dann können wir auch gleich einen städtischen daraus machen.“

Ärger über zu späte Transparenz der Ärztesituation in Hornberg

Karin Pätzold ärgerte sich erneut drüber, dass die Ärzteversorgung so spät zur Sprache kam.

Laut Info der Stadträte gebe es noch diese Woche einen Termin mit einem Projektentwickler. Für ihre drängenden Fragen wurde sie auf die heutige Gemeinderatssitzung verwiesen.

Man habe das Thema immer wieder verfolgt, hätte aber im Nachhinein mehr Druck machen müssen, räumten die SPD-Gemeinderäte ein. 

„Es liegt aber auch an den Ärzten. Die hätten ihren Rückzug früher mitteilen können“, bemerkte Dieter Müller.

Er sieht die Zukunft in privat betriebenen Ärztehäusern.

Karin Pätzold will heute mit weiteren Bürgern bei der Gemeinderatssitzung zugegen sein, wo man sich mehr Antworten erhofft.

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