Haslach im Kinzigtal

"Kunst im Quadrat": Gelungene Weihnachtsausstellung in Haslach

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 2 Minuten
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29. November 2021
Die einzigen Kunstwerke, die bei der Ausstellung „Kunst im Quadrat“ des Kunstverein Mittleres Kinzigtal in Haslach nicht auf ein quadratisches Maß reduziert wurden, waren Chantal Coulus Skulpturen, die hier gerade die Künstler Susanne Schnurr, Gabriele Schuller, Bernhard Mussler und Beate Axmann in Augenschein nehmen.

Die einzigen Kunstwerke, die bei der Ausstellung „Kunst im Quadrat“ des Kunstverein Mittleres Kinzigtal in Haslach nicht auf ein quadratisches Maß reduziert wurden, waren Chantal Coulus Skulpturen, die hier gerade die Künstler Susanne Schnurr, Gabriele Schuller, Bernhard Mussler und Beate Axmann in Augenschein nehmen. ©Andreas Buchta

Die Weihnachtsausstellung des Kunstvereins Mittleres Kinzigtal im Alten Kapuzinerkloster stieß auf eine bemerkenswerte Publikumsresonanz.

Genau 89 Kunstwerke waren es, die am Wochenende im alten Kapuzinerkloster in Haslach ausgestellt wurden: Der Kunstverein Mittleres Kinzigtal hatte seine alljährliche Weihnachtsausstellung veranstaltet. Die Publikumsresonanz war schlicht bemerkenswert: Bereits am Freitagabend war das Kloster ausgesprochen gut besucht.

„Kunst im Quadrat“ hieß die Ausstellung, eine Idee von Gabriele Schuller vom Kunstverein. Die Vorgabe war, dass die 17 Künstler nur Werke in Format 30 mal 30 Zentimeter ausstellen durften – mit Ausnahme der drei Skulpturen von Chantal Coulu. „Wir wollten einfach mal das Format vorgeben, auf das sich die Künstler einlassen mussten“, erklärte der Kunstvereins-Vorsitzende Armin Leicht, der im Übrigen die Ausstellung „enorm gelungen“ fand.

Geheimnisvolle Durchblicke

89, allesamt zumindest bemerkenswerte Werke, waren im Refektorium, im Flur und im Vorraum des Klosters versammelt. Da waren neben den drei genannten Skulpturen „Bella“, „Melli“ und „Cassie“ von Chantal Coulu Susanne Schnurrs hinreißende Katzenporträts und Bernhard Musslers geheimnisvolle Durchblicke in Aquarell-Mischtechnik zu bestaunen. Detlef Fellrath und Martin Kempe präsentierten so erstaunliche wie skurrile, auf das geforderte Maß reduzierte Metallbilder und -reliefs.

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Von der Wand starrten unwiderstehlich Paul Revellios groteske „Glotzer“. Albert Reichenbach zeigte die unergründliche Vielgestalt von Birkenstämmen, Rainer Braxmeier lenkte die Aufmerksamkeit auf den geheimnisvollen, wilden Tann und Wolfgang Hilzensauer widmete sich, in üppigen Farben schwelgend, der blühenden Natur. Die abstrakte Malerei von Vera Krakovic gab sich dem Wasser in all seinen Erscheinungsformen hin und Beate Axmann zeigte ihre minimalistischen, luftig-leichten Abstraktionen.

Wirkungsvolle Drucke

Verheißungsvolle Stillleben und prachtvolle Landschaften zeigte Marta Sandfuchs, während sich Marion Sokol dem Weg und dem angestrebten Ziel von Personengruppen widmete. Petra Lundes eigenwillige, rätselhafte Collagen nahmen ebenso gefangen wie Gabriele Schullers inzwischen bis zur Perfektion entwickelten „Litfaß-Bilder“. Martin Schlindwein zeigte seine bekannt kunstvollen Holzschnitte, während sich Ingrid Belli neben wirkungsvollen Drucken der Mischtechnik widmete.

Die Besucher durften auf ihrem Rundgang ihre Lieblingsbilder auswählen. Die Künstler, die die meisten Publikumsstimmen auf sich vereinigen konnten, durften am Ende der Ausstellung Geldpreise entgegennehmen.

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