Hausach

Mehr als 400 Besuchern bei Vortrag in Gutach

02. August 2017
&copy Claudia Ramsteiner

Zum vierten Mal »schenkte« der Arzt und Therapeut Kurt Mosetter dem TuS Gutach einen Vortrag – und jedes Mal war dieser so hoffnungslos überfüllt, dass beim nächsten Mal eine größere Halle gesucht werden musste. Die Liebichsporthalle nahm nun die gut 400 Gäste auf. 
 

Der Darm stand im Mittelpunkt des Vortrags, mit dem der Gutacher Arzt und Therapeut Kurt Mosetter mehr als 400 Zuhörer in die Liebich-Sporthalle lockte. Für dieses Thema übrigens auch ungewöhnlich viele Männer jüngeren Alters. Dass ihm auch dieses Klientel an den Lippen hängt, wird schnell deutlich, wenn Mosetter zu seinen Beispielen greift. Er war schon ärztlicher Begleiter der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, der Nationalmannschaft der USA,  und begleitet viele Bundesligavereine und weitere Profisportler. 

Inzwischen habe auch die Fifa eingesehen, dass der entscheidende Faktor für weniger Verletzungen und kürzere Verletzungsdauer die »Intelligenz des Trainers« sei. So pries Mosetter etwa den RB-Leipzig-Trainer Ralf Rangnick als »überragenden Menschen« – und der Erfolg der Mannschaft hänge nicht zuletzt von der gesunden Lebensweise ab. Auch »Juventus Turin« sei gerade dabei, die Ernährung auf seinen »Glycoplan« umzustellen.

Äpfel auf dem Index

Für Mosetter ist es keine Frage: Was den Profisportlern zu mehr Leistung verhilft, kann dazu beitragen, dass ein Kind das Balancehalten lernen kann und dass ein alter Mensch nicht stürzt. Der Schlüssel zur Gesundheit sei der Darm – und der große Feind des Körpers sei nicht etwa Cholesterin und Fett, sondern vor allem Zucker.

Von dem geflügelten Wort, dass einem ein Apfel pro Tag den Arzt vom Leib hält, hält Mosetter offensichtlich überhaupt nichts. Äpfel und Bananen gehören wegen ihres Fruchtzuckers auf den Index seines Ernährungsplans (siehe »Stichwort«). 
Die Darmpflege tue dem ganzen Körper gut, dort befinde sich die Fernsteuerung zur Vermeidung von MS, Alzheimer, Herz-Kreislauf- und anderen Zivilisationskrankheiten. Die Sabotage wirke abends am schwersten, empfahl Mosetter, die Ernährungsumstellung abends zu beginnen – und dafür sei es nie zu spät: »Techniker in den Konzernen arbeiten daran, dass die natürliche Nahrung ganz abgeschafft wird, aber wir können uns wehren.«

Für viele der gut 400 Zuhörer beginnt jetzt wohl wieder der Kampf mit dem inneren Schweinehund. Der Schweizer Therapeut Wolfgang Fasser, den Mosetter mitgebracht hat, empfiehlt: »Geduld haben, aber sich bei der Hand nehmen und etwas umsetzen – am besten in kleinen, realisierbaren Schritten«. 

»Grüne« Lebensmittel

Damit dies jeder sofort umsetzen konnte, hatte Edeka-Baumann aus Hornberg eine Theke mit ausschließlich »grünen« Lebensmitteln aus Mosetters »Glycoplan« aufgebaut.

Autor:
Claudia Ramsteiner

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