Schiltach

Kurzweiliger Sommer mit vielen Helfern in Schiltach

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17. September 2020

(Bild 1/3) Ob mit den Flößern wagemutig auf dem Wasser... ©Privat

Lange war für das Team des Schiltacher Jugendbüros unklar, ob es 2020 ein Ferienprogramm geben kann. Am Ende der Sommerferien fällt die Bilanz positiv aus – trotz Einschränkungen und niedrigerer Anmeldezahlen als gewohnt.

„Es war nicht wie sonst, dass alles fast von allein läuft“, resümiert Ulrike Stein vom Team des Schiltacher Jugendbüros beim Blick auf das Sommerferienprogramm 2020. Doch auch wenn der Austausch mit den diversen Kooperationspartnern unter den besonderen Corona-Bedingungen intensiver ausgefallen sei als sonst: der Einsatz habe sich gelohnt.

Start lange fraglich

Dabei war anfangs lange gar nicht klar, ob es überhaupt ein Ferienprogramm geben kann in Zeiten der Pandemie. „Normalerweise planen wir ja schon im März und gehen dann mit dem Programmheft schon im Mai in den Druck.“ In Druck ging denn diesmal gar nichts – stattdessen gab es das leicht reduzierte Programm nur online als Download. „So waren wir flexibler. Mitte Juli ist das Programm rausgekommen – und hätte auch jederzeit wieder weg sein können.“ Schließlich hätte es auch im Sommer neue Verordnungen geben können.

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Bei der Gestaltung des Programms habe das Jugendbüro-Trio mit Stein, Gabi Herrmann-Biegert und Mathias John bewusst versucht, dass viele Aktionen draußen stattfinden. „Da fühlen sich die meisten einfach wohler.“ Außerdem gab es im Zuge des Hygienekon­zepts diesmal keine Veranstaltung ohne Anmeldung, die Gruppen wurden kleiner gehalten als sonst und für die Kooperationspartner – Vereine, Firmen und Privatpersonen – packte das Jugendbüro auch eigens „Corona-Täschchen“ mit Desinfektionsmitteln, Mund-Nasen-Masken und Tipps.

Gesunkene Anmeldezahlen

Trotzdem hätten nicht alle Angebote stattfinden können. „Da haben manche auch gesagt: Es geht nicht.“ Trotzdem gab es am Ende 36 Aktivitäten. „Fast jeden Tag in den Ferien war etwas los, mal zwei Stunden, mal den ganzen Tag.“ Und: Alle Angebote seien nahezu ausgebucht gewesen, freut sich Stein. „Von den Vereinen haben wir sehr positive Rückmeldungen bekommen.“

Ein Jahr wie jedes andere war es aber denn doch nicht: Um rund 30 Prozent seien die Anmeldezahlen im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen. Diese Entwicklung gebe es aber kreisweit, versichert Stein nach dem Austausch mit Kollegen. „Es ist eine komische Zeit. Da muss man auch jedem zugestehen, dass er vorsichtig ist. Trotzdem haben wir mehr als 100 Kinder mit dem Programm glücklich gemacht.“

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