Erste Stromtankstelle für Hornberg

Ladesäule mit zwei Parkflächen in der Poststraße

Autor: 
Petra Epting
Lesezeit 2 Minuten
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03. August 2018

Offizielle Inbetriebnahme der Stromtankstelle in Hornberg. Von links: Rudolf Kastner, Vorstandsvorsitzender der EGT, Bürgermeister Siegfried Scheffold, Stadtbaumeisterin Pia Moser, Erik Hugel, Geschäftsführer der EGT, und Lukas Holzer, Leiter Netzplanung, Bau und Betrieb bei der EGT. ©Petra Epting

Von einem "denkwürdigen Tag und einem neuen Zeitalter für Hornberg" sprach Bürgermeister Siegfried Scheffold am Donnerstag bei der offiziellen Inbetriebnahme der ersten Stromtankstelle Hornbergs durch die EGT Triberg in der Poststraße. Über weitere macht man sich bereits Gedanken.

»Ein denkwürdiger Tag und ein neues Zeitalter für Hornberg«, sagte Bürgermeister Siegfried Scheffold am Donnerstagnachmittag bei der offiziellen Einweihung von Hornbergs erster Stromtankstelle gegenüber dem Treff 3000 in der Poststraße.  Das sieht auch Rudolf Kastner, Vorstandsvorsitzender der EGT Triberg, so: »Ein wichtiger Tag. Die E-Mobilität kommt«. Die EGT arbeite daran, in allen Städten und Gemeinden der Region Tankstellen zur Verfügung zu stellen. Das gelte auch für die Infrastruktur in den Betrieben. Allerdings sei das Problem der Reichweite noch immer nicht gelöst, was jedoch besonders für die Pendler wichtig sei. Man freue sich, mit Hornberg eine gute Basis gefunden zu haben. Eine Tankstelle mitten in der Stadt sei immer das Beste.

Idealer Standort

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Die erste Hornberger Ladesäule mit zwei Parkflächen befindet sich gut sichtbar direkt beim Viadukt. Aufladen dürfen nur rein elektrisch betriebene Fahrzeuge. Für den Bürgermeister ist der Standort »ideal«, da er gleichzeitig »zentrale Anlaufstelle für die Touristen ist«. Für größere Gastronomiebetriebe oder beispielsweise auch die Oberbergklinik seien weitere Tankstellen im Gespräch. Gleichwohl werde es dann in Zukunft spannend, was das Netz hergebe, so der Tenor. Siegfried Scheffold richtete ein Dankeschön an die EGT. So ein Engagement sei nicht selbstverständlich, aber der Vorteil von örtlichen Versorgern. Einig ist man sich auch darin, dass nicht nur auf die E-Mobilität gesetzt werden sollte. »All electric wird es nicht geben«, mahnt Rudolf Kastner die Politik, »aufzupassen«. Wasserstoff sei ein Thema und auch Erdgas sollte nicht aus den Augen verloren werden. »Es braucht die Vielfalt«, bemerkte er.

Technik jederzeit aufrüstbar

Erik Hugel, Geschäftsführer der EGT, informierte über Technisches. So seien alle bisherigen acht Ladesäulen gleich aufgebaut. Sie bieten jeweils zwei Ladepunkte mit Mennekes-Stecker und einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. Ein Ladevorgang könne von einer bis zu acht Stunden dauern, je nach Fahrzeugtyp und Akkuzustand der Batterie. Die Zahlung funktioniere europaweit mit Kundenkarte, per SMS oder mit Smartphone-Apps. Bald werde es auch eine Schnellladesäule mit 50 Kilowatt beim EGT Gebäude in Triberg und ab nächstem Jahr auch beim Neubau in St. Georgen geben. Wenn etwas anderes komme, sei die Technik der Hornberger Ladesäule schnell austauschbar. »Wir können aufrüsten, ohne das es den Betrieb stört«,betonte er. 
 

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