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Haslach im Kinzigtal

Landesbeauftragte für den Weißstorch in Haslach

»Die Störche gehören zu dieser Stadt« / Gerard Mercier hofft auf Nachwuchs im Nest auf dem Kirchturm
24. März 2017
&copy Alois Krafczyk

Die Landesbeauftragte für den Weißstorch in Baden-Württemberg und Naturschutzbeauftragte des Regierungspräsidiums Tübingen, Ute Reinhart aus Irndorf, informierte sich am Mittwoch über die Haslacher Störche. Sie war zusammen mit Gerard Mercier (Willstätt) gekommen.

Beim Besuch ging es insbesondere um die bestehenden Nahrungsgebiete für den seit inzwischen vier Jahren wieder angesiedelten Weißstorch. Dass das Wiesengelände im Brühl ein besonders oft aufgesuchter Platz für die Nahrungsaufnahme sei, das zeigte sich in der Begegnung mit dem Storch, der in nächster Nähe der Besuchergruppe auf Nahrungssuche war. Rudi Allgaier und Walter Bührer von den Storchenfreunden trugen den Gästen auch ihre Sorgen, um den Erhalt der Natur und Vegetation vor. 

Beim Nestprovisorium auf dem »Kasten« empfahlen die Fachleute, dieses dort zu belassen, da nicht auszuschließen sei, dass dieses auch noch besetzt werde. Rudi Allgaier berichtet, dass Anfangs dieser Woche morgens zwei Störche am Provisorium auf dem »Kasten« beschäftigt waren, aber von den Kirchturm-Störchen wieder verjagt wurden. 

Stadt sollte mit Störchen werben

Dies ist laut Ute Reinhard nicht außergewöhnlich. Mit der Zeit könnten die Störche auf dem Turm aber auch mit neuen Nachbarn klar kommen. Dies könnte aber auch Jahre dauern. Gerard Mercier, hofft, dass es in diesem Jahr endlich wieder mit Nachwuchs bei den Störchen klappt. Dann würde er die Beringung  gerne wieder übernehmen. 

Ute Reinhard fände es gut, wenn die Stadt mit den Störche werben würde. Denn dass nach 40 Jahren Pause wieder Störche in die Stadt des traditionellen Storchentags zurückgekommen seien, sei Anlass zu großer Freude. Zudem habe sie auch schon viel vom Storchentag gehört und gesehen »Die Störche gehören eben zu dieser Stadt«, sagte sie und versprach den Gastgebern mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

Autor:
Alois Krafczyk

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