Steinach - Welschensteinach

Langjährige Welschensteinach Ortschaftsräte verabschiedet

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20. Juli 2019

Bürgermeister Nicolai Bischler (Mitte) verabschiedete Nicolai Himmelsbach (von links), Erich Maier, Josef Meßmer und Gerhard Steiner aus dem Ortschaftsrat Welschensteinach. ©Maria Benz

Welschensteinachs Ortsvorsteher Erich Maier verabschiedete in der Ortschaftsratssitzung am Donnerstag drei Ortschaftsräte aus dem Gremium.

Ortsvorsteher Erich Maier verabschiedete in der Ortschaftsratssitzung am Donnerstag Nicolai Himmelsbach, Gerhard Steiner und Josef Meßmer aus dem Gremium. »Die drei haben sich mit großem Engagement für das nicht immer einfache Ehrenamt eingesetzt«, sagte Maier. »Der Ortschaftsrat muss die Bürger anhören und deren Bedürfnisse und Wünsche an den Mann bringen, aber auch Entscheidungen treffen, die nicht immer gut ankommen.

In den vergangenen Jahrzehnten seien viele Projekte angestoßen und verwirklicht worden wie die Wegbaumaßnahmen im Zug des BZ-Verfahrens, die Friedhofumgestaltung, die Renovierung von Orgel und Kirche, die Erschließung der Baugebiete Halderweg, Winderhalde und Allmend II, die Sanierung der Allmendhalle sowie die Radwege zwischen Steinach und Welschensteinach sowie in den Mühlsbach. Nicolai Himmelsbach (CDU) war 2014 neu ins Gremium gekommen, hat dieses Mal den Einzug aufgrund der Konstellation der Sitze knapp verpasst (wir berichteten), was Maier sehr bedauerte. 

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20 Jahre im Gremium

Gerhard Steiner (FWV) gehörte dem Gremium 20 Jahre an und habe zudem als Vorsitzender der Bachdatscher Projekte auf den Weg gebracht, die dem ganzen Dorf zugute kommen, etwa den Narrenkeller, der für die Ortschaft »unheimlich wichtig« sei. »Was dir immer am Herzen lag, sind Baugebiete. Es ging dir oft nicht schnell genug«, erinnerte Maier. Steiner wurde ob seines Engagaments mit der Ehrennadel des Städtetags belohnt – eine Auszeichnung, die der Dritte im Bund, Josef Meßmer, bereits anlässlich seiner Verabschiedung aus dem Gemeinderat erhalten hatte (wir berichteten). Im Ortschaftsrat engagierte er sich 30 Jahre lang, obwohl man in solch einem Amt viel einstecken müsse, wie Maier hervorhob. 

Schließlich wurde auch Maier selbst von Bürgermeister Nicolai Bischler verabschiedet. Er war 16 Jahre Ortsvorsteher, zehn Jahre Ortschafts- und fünf Jahre Gemeinderat. Neben einer Motivtafel der Gemeinde, die alle ausscheidenden Räte erhielten, bekam er von Gerhard Steiner im Namen des Gremiums einen großen Vesperkorb. »Du hast dich dein ganzes Leben lang für Welschensteinach eingesetzt«, betonte Steiner. Bischler bescheinigte Erich Maier eine »diplomatische Meisterleistung«, da es ihm nicht nur gelungen sei, sich für Welschensteinach einzusetzen, sondern auch die Interessen der Gesamtgemeinde nicht aus den Augen zu verlieren. Mit seinem Einsatz sei er »ein Segen für Welschensteinach« gewesen. 

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