Peter Weiß (CDU) zu Besuch

Lebenshilfe hat die Corona-Krise bisher gut gemeistert

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red/lr
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03. August 2020

Sprachen über die Folgen der Corona-Pandemie und Zukunftsthemen der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal: (von links) Technischer Leiter und Prokurist Berthold Schätzle, CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß, stellvertretender Geschäftsführer Martin Schmid und der Vorsitzende Karl Burger. ©Abgeordnetenbüro Peter Weiß

CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß hat sich bei einem Besuch in Haslach bei der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal über die Lage in Zeiten von Corona informiert.

Der Lebenshilfe-Vereinsvorsitzende Karl Burger, der stellvertretenden Geschäftsführer Martin Schmid und der technischen Leiter und Prokurist Berthold Schätzle informierten Peter Weiß (CDU) laut einer Pressemitteilung über die Herausforderungen für den Verein in Zusammenhang mit der fortwährenden Corona-Krise. Darüber hinaus sprach man auch über weitere wichtige Themen für den Verein in der Zukunft.

„Die Pandemie hat uns alle getroffen, den einen stärker, den anderen milder. Mir ist es wichtig, mich über die Situation der Schwächsten in unserer Gesellschaft zu informieren. Und das sind, neben Kindern, auch Menschen mit Behinderungen. Daher haben wir die Einrichtung für Menschen mit Behinderungen unter einen besonderen Schutzschirm gestellt“, sagte Peter Weiß.

Psychische Belastung

Die Führung der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal erklärte dem Bundestagsabgeordneten, dass die Krise sie in Sachen Gesundheitsschutz nicht unvorbereitet getroffen habe.

Noch vor dem durch Bundeskanzlerin Merkel bekannt gegebenen Lockdown am 12. März habe man die sich auch in Deutschland abzeichnende Pandemie im Leitungskreis am 28. Februar erstmals erörtert und umfassende Schutzmaßnahmen getroffen.

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 „Es folgten nahezu tägliche Zusammenkünfte, um die Situation in Bezug auf die Einrichtungen der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal jeweils neu zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zu treffen“, so die Lebenshilfe-Vertreter.

Die Krise sei insbesondere eine hohe psychische Belastung für die Bewohner ihrer Einrichtungen gewesen. Die besonderen Besuchsregelungen und Kontaktbeschränkungen wären den Betroffenen teilweise schwer vermittelbar gewesen. Dennoch sei man ansonsten bislang weitestgehend gut durch die Krise gekommen.

Pläne für die Zukunft

Weiß würdigte den Umgang mit den enormen Belastungen, die mit dem Lockdown verbunden sind. „Ich weiß, die Kontaktbeschränkungen waren für uns alle sehr schwer. Sie waren zur Unterbrechung von Infektionsketten und damit der Eindämmung der Pandemie aber absolut notwendig. Jetzt sind wir auf einem guten Weg, sodass die Beschränkungen in weiten Teilen wieder gelockert werden konnten.“

Die Zukunftspläne der Lebenshilfe sollen durch die Krise nicht aufgeschoben werden, erklärte Vorsitzender Karl Burger. Die Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal müsse neue Kapazitäten, sprich neue Einrichtungen, schaffen, da ein Teil der Wohnhäuser der Lebenshilfe nicht mehr den Vorgaben der Landesheimbau-Verordnung entsprechen. Das stelle für den Verein eine große Belastung dar, man befinde sich aber auch hier auf einem guten Weg. Inzwischen seien drei Neubauten im Kinzig- und Elztal in Planung.

„Die Landesheimbauverordnung hat zu massiven Verschiebungen und Engpässen für die betroffenen sozialen Einrichtungen geführt. Leider wurden die Betroffenen bei der Erarbeitung des Landesgesetzes nicht ausreichend berücksichtigt“, sagte Weiß. Dennoch sei er optimistisch, dass man eine zufriedenstellende Lösung für alle finden könne.
 

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