Hornberg

Lieblingsbild von Marzena Uryszek: "Helden der Gegenwart"

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03. Juni 2020
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Ihr Bild „Helden“ hat Marzena Hettich-Uryszek allen jenen Menschen gewidmet, die in diesen Zeiten im Gesundheitswesen arbeiten. ©Marzena Uryszek

In unserer Serie „Künstler der Region und ihr Lieblingsbild“ stellen wir heute die Hornberger Künstlerin Marzena Hettich-Uryszek vor. 

Künstler können zu Corona-Zeiten zwar in ihrem Atelier ungehemmt malen – die Möglichkeit, mit ihren Kunstwerken an die Öffentlichkeit zu kommen, sind  aber eher begrenzt. Das Offenburger Tageblatt stellt in einer kleinen Serie regionale Künstler und ihr (derzeitiges) Lieblingsbild vor.
Die polnische Künstlerin Marzena Hettich-Uryszek ist ein großer Gewinn für die „Hornberger Maler“ und die Kunstszene der Region. 

Marzena Hettich-Uryszek hat an der Akademie der Bildenden Künste in Breslau an der Fakultät für Malerei und Skulptur studiert. In ihrem Heimatland Polen ist sie sehr bekannt. Die Künstlerin beschäftigt sich mit Malerei, Skulpturen und Grafikdesign. Viele Jahre hat sie in Polen als Kunstlehrerin gearbeitet. Seit neun Jahren lebt sie in Deutschland, hat den ehemaligen Architekten Georg Hettich geheiratet und ergänzt sich mit ihm „auf wunderbare Weise“. Beide lieben Kunst und Literatur. 

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Unter den vielen Bronzeprojekten von Marzena Hettich-Uryszek sind auch eine Skulptur zum Gedenken an die Bombardierung von Wielun im Jahr 1939, mehrere Gedenktafeln und zwei Modelle der Stadt. In der Malerei fasziniert sie der Mensch und ganz besonders die Frau und ihre Gesichter. 
„In meiner Arbeit, die sich auf die Darstellung von Frauen zu unterschiedlichen Zeiten konzentriert, versuche ich, ihre Individualität und ihre einzigartigen Merkmale einzufangen“, sagt Marzena Hettich-Uryszek. Ihre Malerei sieht sie als Suche an der Grenze zwischen Realismus und Abstraktion, Licht und Farbe. 

Viele Ausstellungen

Zu ihren Vorbildern zählen Gerhard Richter, Picasso, Rotko und Max Ernst. Über Picasso und Richter hat sie ihr Diplom geschrieben. Jedes Werk ihrer Vorbilder erkennt sie sofort. Und immer wieder hat sie sowohl in Polen als auch in Deutschland Ausstellungen.
Ihr derzeitiges Lieblingsbild hat den Titel „Heldin“. Sie hat es für die Mediziner gemalt, für alle Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, ein Bild für die „stillen Helden der Gegenwart“. Besonders freut sich die Künstlerin, dass es dieses Bild im Mai auf das Cover der polnischen Zeitschrift „Niebiska Linia“ geschafft hat. 

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