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Gutach

Mehr als 12 000 Besucher beim Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum

Markt ohne Kitsch und Kommerz begeistert alle Generationen
12. Dezember 2016
&copy Claudia Ramsteiner

Viel Regionales und Handwerkliches ohne Kommerz und Kitsch – das war erneut die Maxime beim Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. Das Schmuddelwetter am Sonntag hat allerdings einen neuen Besucherrekord verhindert.

Schon am Freitag füllten sich die Pfade zwischen den weihnachtliche geschmückten Holzhäusle im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof schon kurz nach der Öffnung sehr schnell, genossen vor allem viele Besucher der Region den Abend in der heimeligen Atmosphäre des Weihnachtsmarkt zwischen den alten Bauernhöfen. 

Am Samstag lockte noch schönstes Marktwetter die Besucher an, und gerade Familien hielten sich sehr lange auf. Gibt es doch kaum einen anderen Weihnachtsmarkt mit so einem kinderparadiesischen Rahmenprogramm wie basteln, Geschichten hören, reiten, beim Backen zuschauen, Esel und Schäfle streicheln . . .. »Wir sind zum zweiten Mal da und schätzen hier vor allem das handwerkliche Angebot, das hebt diesen Markt deutlich von den meisten anderen Weihnachtsmärkten ab«, sagten beispielsweise Anita und Markus Wedele von der Reichenau. 

Schmuddelwetter am Sonntag hält vom Besuch ab

Geschäftsführerin Margit Langer sprach dann gestern Abend auch überdurchschnittlichen Besucherzahlen an den ersten beiden Tagen: Am Freitag strömten 3000 Gäste ins Museum, am Samstag waren es sogar knapp 5000. Das Schmuddelwetter und wohl auch die glatten Straßen am Sonntagmorgen verhinderten allerdings einen neuerlichen Besucherrekord. Kamen im vergangenen Jahr am Sonntag bei herrlichem Wetter 8000 Gäste, waren es gestern nur gut 4000. 

Viele Gäste reisen mit der Bahn an

Auffällig viele sind übrigens mit der Bahn angereist: »Fast alle Züge der OSB, die während der Öffnungszeiten des Marktes gehalten haben oder abgefahren sind, waren komplett besetzt«, so Langer.
Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Zusammenarbeit mit dem Bäckerinnungsverband Baden und dem badischen Kleinbrennerverband. Der neue Schwarzwälder Kirschstollen habe sich als echte Attraktion erwiesen, die Resonanz auf die neue badische Backspezialität sei enorm.

So eine Großveranstaltung sei nur zu stemmen, »weil das ganze Team dahinter steht«. Dies sei seit vielen Jahren ein sehr wichtiger Aspekt für den Erfolg der Veranstaltung. 

Autor:
Claudia Ramsteiner

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