Kommunalpolitische Stunde der Hornberger CDU

Mögliches Baugebiet "Rebberg" im Fokus

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03. April 2019

Seit Jahrzehnten wird über ein Baugebiet in attraktiver Lage am Rebberg diskutiert. Die CDU-Fraktion im Gemeinderat will das Thema endlich angehen. ©Petra Epting

Die CDU Hornberg sieht sich für die Kommunalwahlen mit "qualifizierten Kandidaten" gut aufgestellt. Vorsitzender Erich Fuhrer erläuterte die Situation um den Rebberg, den seine Fraktion gerne erschließen würde und der in attraktiver Lage für rund 125 Bauplätze geeignet wäre. Auch die B-33-Situation in Haslach und Gutach war Thema. 

Zwar mangelte es bei der Kommunalpolitischen Stunde der Hornberger CDU am Montagabend im Hotel »Adler« an interessierten Bürgern, dafür waren alle CDU-Kreistagskandidaten vertreten und zu besprechen gab es genug. Stadtrat Michael Tischer informierte zunächst über die Top-Themen im Gemeinderat. Nach dem Willen der CDU soll ein solches Top-Thema künftig auch die Rebberg-Erschließung werden, wo in einem »attraktiven Baugebiet« rund 125 Bauplätze entstehen sollen und man dafür einen Investor mit ins Boot holen will. CDU-Vorsitzender und Stadtrat Erich Fuhrer plädiert dafür, die Pläne von anno dazumal wieder aus der Schublade zu holen – mit einer Erschließungsstraße über den Strasserhof und die ehemalige Jugendherberge. Zuhörer Manfred Ketterer wies auf die ganz frühen Planungen aus den 1970-er Jahren hin und wie sich seither allerdings die Eigentumsverhältnisse geändert hätten.

Mögliches Baugebiet auch in Reichenbach

Ein weiteres mögliches Baugebiet, das vor Jahren ebenfalls schon einmal Thema war, ist der »Hofacker« beim Hofbauernhof in Reichenbach. »Mal abwarten, was sich dort ergibt. Das Gebiet ist ja nicht in städtischer Hand«, so Erich Fuhrer. Sehr erfreut zeigt er sich über die »tolle Mannschaft mit sehr qualifizierten Kandidaten« für die Kommunalwahlen. »Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir ein gutes Ergebnis einfahren werden«. Es gebe eine Menge an Arbeit und Problemen zu bewältigen.
Ein weiteres Thema waren die Sanierungskosten für die Stadthalle, bei der derzeit 3,3 Millionen Euro im Raum stehen, der Gemeinderatsbeschluss aber 2,2 Millionen Euro lautet. Frühere Berechnungen von Architekten belaufen sich auf rund eine Million Euro. Uwe Faller hinterfragte, wie diese denn einst zustandekamen. Die Sache sei damals schon seriös betrachtet worden, doch es kam noch einiges hinzu. Die 3,3 Millionen Euro seien durchaus begründet, aber trotzdem eine hohe Summe für etwas Reparatur, ohne von außen etwas zu verändern, entgegnete Erich Fuhrer.

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Keine teuere Bühnentechnik

Einigkeit herrschte darüber, dass man eine teure Bühnentechnik auch beherrschen und daher nicht unbedingt das Maximale sein müsse. Vielmehr könne bei entsprechenden Veranstaltungen etwas dazugemietet werden. Bernd Hock wiederum erwartet allerdings schon, »dass die Mikrofone passen«. Manfred Ketterer bat darum, bei der Sanierung nicht nur an die Technik zu denken, sondern auch an die Pflasterstraße, die bei Veranstaltungen im Winter für Fußgänger mitunter ein Problem darstellt. Außerdem bemerkte er, dass für Radfahrer innerstädtisch mehr getan werden sollte. So wies er beispielsweise auf einen Fahrradstreifen bei den derzeitigen Arbeiten in der Hauptstraße hin, was die CDU-Fraktion im Gemeinderat jetzt thematisieren will.

B-33-Situation untragbar

Außerdem fällt dem Hornberger seit geraumer Zeit auf, dass die Güterzüge immer kürzer werden. Dabei sei auf der Schiene doch noch etwas mehr Platz. »Das geht so nicht weiter und ist eine riesige Behinderung. Da muss etwas passieren und zwar schnell, weil das Obere Kinzigtal nicht abgehängt werden darf«, bemerkte Kreistagskandidatin Kordula Kovac zum Nadelöhr B 33 in Haslach. Eine gute Erreichbarkeit sei für alle hiesigen Unternehmen von immenser Bedeutung und die Situation daher untragbar. Das gelte auch für alle hier lebenden Menschen. 
Es bestehe aber die Hoffnung, dass man in Haslach nun in die Gänge komme und es bis Jahresende eine Lösung gebe. Hervorgehoben wurde dabei auch das Engagement von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Auch die Sorgen mit der B 33 in Gutach wurden thematisiert und von Bürgermeister und Kreistagskandidat Siegfried Eckert erläutert (wir berichteten gestern).

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