Schiltach

Motorradfahrerin wird mit Rettungshubschrauber abgeflogen

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20. April 2019

Die drei unverletzten Fahrer der vierköpfigen Motorradgruppe mit Böblinger Kennzeichen mussten die Unfallstelle vor Freigabe des Schlossbergtunnels räumen. ©Martina Baumgartner

Am Samstag wurde eine Motorradfahrerin in Schiltach übersehen, von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Der Rettungshubschrauber brachte sie ins Schwarzwald-Baar-Klinikum nach Villingen-Schwenningen.

Mit 15 Kameraden und drei Fahrzeugen rückte die Feuerwehr Schiltach am Samstag um 13.36 Uhr aus, um bei einem Unfall vor dem Eingang des Schlossbergtunnels bei der Abzweigung zur Hauptstraße nach Schiltach zu helfen. 

Dort wurde eine 38-jährige Motorradfahrerin schwer verletzt, informierte die Polizei vor Ort auf Nachfrage des Offenburger Tageblatts. 

Sie fuhr an dritter Stelle einer Motorradvierergruppe, aus Schenkenzell kommend in Richtung Schlossbertunnel. Der Fahrzeuglenker eines Ford Kuga, der von der Hauptstraße in die B 294 in Richtung Schenkenzell abbiegen wollte, ließ die ersten Fahrer der Gruppe passieren und übersah die Frau offenbar.

Als er losfuhr, kam es zu Kollision zwischen Auto und Motorrad. Die Fahrerin stürzte rund 30 Meter vor der Tunneleinfahrt auf der ihrer Fahrbahn gegenüberliegenden Straßenseite.  

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Wind der Rotorblätter löst nächsten Unfall aus

Der Rettungshubschrauber wurde zum Unfallort gerufen. Die Feuerwehr sorgte für die Sperrung des Tunnels, sodass der Hubschrauber Christoph 53 zwischen Verkehrsinsel und Tunneleingang direkt auf der B 294 landete.

Dabei entstand so viel Wind durch die Rotorblätter, dass das Unfallfahrzeug zurück in die abzweigende Hauptstraße auf das dahinterstehende Fahrzeug gedrückt wurde.
Die verletzte Motorradfahrerin wurde ins Schwarzwald-Baar-Klinikum nach Villingen-Schwenningen gebracht. Weitere Verletzte gab es nicht. 

Die Schiltacher Feuerwehr  unterstützte die Polizei Schramberg und den Verkehrsunfallaufnehmedienst der Polizei in Zimmern bei der Absicherung der Unfallstelle sowie der Straßenverkehrsregelung und den Einsatz des Rettungshubschraubers. Danach beseitigten die Kameraden die Ölspur. Das Kommando hatte Markus Fehrenbacher.

Den Schaden an den Fahrzeugen konnte die Polizei am Unfallort noch nicht beziffern.

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