Hofstetten

Nachdenkliche Worte zum Patrozinium in Hofstetten

Autor: 
Werner Bauer
Lesezeit 2 Minuten
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14. Januar 2020

Der Kirchenchor begeisterte unter der Leitung von Armin Hämmerle mit der „Messe brève no. 7“. ©Werner Bauer

Eine große Schar an Ministranten, die Fahnenabordnungen von Kolpingsfamilie und Feuerwehr, die Musikkapelle Hofstetten sowie der gemeinsame Kirchenchor aus Hausach und Hofstetten ließen das Patrozinium zu Ehren des heiligen Erhard zu einem Festtag in Hof­stetten werden.
 

Pfarrer Helmut Steidel erinnerte am Sonntag zu Beginn der Messe an das Wirken des Namensgebers der Hofstetter Pfarrkirche. Im siebten Jahrhundert habe dieser seine Heimat Narbonne in Südfrankreich verlassen, sei ins Elsass gezogen, um mehrere Klöster zu gründen und den Menschen die frohe Botschaft näherzubringen. In Regensburg am Hof des bayrischen Herzogs sei er zum Bischof von Regensburg geweiht worden.

Die Kirchenchöre aus Hausach und Hofstetten zelebrierten unter der Leitung von Dirigent Armin Hämmerle die „Messe brève no. 7 aux chapelles“ des französischen Opernkomponisten Charles Gounod, für die es am Ende des Patroziniums viel Beifall von den Kirchenbesuchern gab. Der Hausacher Niklas Schmider feierte dabei seine Premiere an der Orgel in der Hofstetter Pfarrkirche und freute sich ebenso über den Applaus wie Solistin Katja Witt. 

Frage nach der Zukunft

In seiner Festpredigt stellte Pfarrer Helmut Steidel die Frage, wie es mit der Seelsorgeeinheit Haslach mit derzeit sechs Pfarreien in Zukunft weitergehen soll, wenn den Planungen der Erzdiözese Freiburg nach einer großen Seelsorgeeinheit mit Schließung der kleinen Dekanate Rechnung getragen werden soll.

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Die eine große Kirchengemeinde würde sich über das gesamte Wolftal bis zum Kniebis erstrecken, das Harmersbachtal und vordere Kinzigtal mit einschließen, ließ Steidel wissen. „Doch es hängt nicht von Freiburg oder Rom ab, es liegt an uns, wie es um uns Christen bestellt sein wird.“ 

Drei Handlungsfelder

Steidel nannte Handlungsfelder, die richtungsweisend sein werden: unser eigenes Leben als Christ, das uns gebietet den Glauben an die Kinder und Enkel weiterzugeben, die Mithilfe daran, dass die Pfarrgemeinde vor Ort lebt (Ministranten, Pfarrgemeinderat) und die Gottesdienste.

„Die drei Handlungsfelder werden zeigen, wie es in zehn oder 15 Jahren bei uns aussieht“, schloss Steidel seine Predigt und bat den heiligen Erhard um seine Fürsprache. Steidel dankte anschließend allen Beteiligten für die schöne Messe, besonders den Chören, die intensiv für ihren Auftritt geprobt hatten.

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