Kommandant Thomas Stammel kündigt Rückzug an

Nachfolgeregelung bei der Feuerwehr Hornberg im Herbst

Autor: 
Petra Epting
Lesezeit 3 Minuten
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04. März 2018

Kreisbrandmeister Bernhard Frei (von rechts), Bürgermeister Scheffold und Kommandant Thomas Stammel (Vierter von rechts) ehrten Wolfgang Aberle (von links, 40 Jahre), Tobias Dobler, Martin Feiertag (beide 10 Jahre), Patrick Herrmann (20 Jahre), Dominik Schwer, Simon Dobler (beide 10 Jahre) und Hans-Peter Lehmann (40 Jahre). Auch der Kommandant selber wurde für 40-jährigen Dienst geehrt. ©Petra Epting

Am Freitagabend gab Kommandant Thomas Stammel bei der Hauptversammlung bekannt, dass er sein Amt im September aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellen wird. Als möglichen Kandidaten für die Nachfolge nannte er Uwe Bähr, den bisherigen Kommandanten der Einsatzabteilung Niederwasser. Außerdem bittet Stammel die Landwirte, sich um ihre Brandweiher zu kümmern.

Ganz zum Schluss der Hauptversammlung am Freitagabend im Feuerwehrgerätehaus informierte Kommandant Thomas Stammel, dass er im September sein Amt zur Verfügung stellen, aber nicht ausscheiden werde.  Er wolle die Arbeit richtig machen, jedoch ließen sich Beruf und Ehrenamt nicht mehr vereinbaren. Bekanntlich ist Hornbergs Kommandant auch Vorstand der Duravit AG und häufig weltweit auf Reisen. Stammel informierte, dass Uwe Bähr, bisher Abteilungskommandant in Niederwasser, zur Verfügung stehe. »Mein Vertrauen hat er«, kündigte er eine außerordentliche Hauptversammlung voraussichtlich Ende September an.

2017 zwei Großbrände

Zuvor blickte Thomas Stammel auf das letzte Jahr. 2017 habe sich genauso schauerlich fortgesetzt, wie es begonnen habe. »Übrig bleibt eine tiefe Traurigkeit«, macht den Kameraden der Verlust verdienter Mitglieder sehr zu schaffen. 
Im letzten Jahr gab es »viele kleinere Ereignisse, aber auch zwei Großbrände«. »Stolz« zeigt sich der Kommandant, dass beim Oberhippensbachhof die Nachbargebäude gerettet werden konnten. »Und das fahren zu lassen, was nicht mehr zu retten war, dazu gehört Mut«, zollte er dem Kommandanten der Einsatzabteilung Hornberg, Martin Huber, großen Respekt. 

Sanierungsprogramm der Stadt für die Brandweiher wahrnehmen

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»Ohne Brandweiher wären die Bewohner nur mit den Kleidern davongekommen«, appelliert er an die umliegenden Landwirte, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und das Sanierungsprogramm für die Brandweiher durch die Stadt wahrzunehmen. Außerdem ging er auf die Gefährdung bei Stürmen ein und empfiehlt grundsätzlich, diese erst einmal toben zu lassen. Eines habe offensichtlich Wirkung gezeigt: Die klare Ansage 2017, dass »die Feuerwehr nicht Mädchen für alles ist«. Zu verstopften Badewannen sei man seither nicht mehr gerufen worden. Nach wie vor Mangelware seien immer noch Fahrer mit Führerschein Klasse II.

Angebot Feuerwehrsport

Eine »wertvolle Hilfe« gerade durch die Verfügbarkeit tagsüber ist die Duravit-Werksfeuerwehr. Neu ist, dass ab diesem Monat einmal wöchentlich im Hornberger Gerätehaus Feuerwehrsport mit Karin Aberle und Petra Raißle durchgeführt wird. 
Martin Huber, Kommandant der Einsatzabteilung Hornberg, Uwe Bähr, Kommandant der Einsatzabteilung Niederwasser und Jugendwart Carsten Krämer berichteten jeweils über ihre Aktivitäten, Schulungen, Übungsabende, aber auch gesellige Unternehmungen.
Bürgermeister Siegfried Scheffold freute sich, wie das zarte Pflänzchen Jugendfeuerwehr mit heute 30 Jugendlichen »hochgepäppelt« wurde. Dankbar ist er über den guten Kontakt zur Duravit-Werksfeuerwehr. Der Bürgermeister bittet darum, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen und auch Bereitschaft zu zeigen, »besondere Funktionen« zu übernehmen.

Feuerwehr-Erholungsheim

Weiter nicht um Investitionen betreffend Wasser und Fassade drumherum kommen wird die Feuerwehr Hornberg bei ihrem Erholungsheim auf dem Reichenstein. Verwalter Jürgen Roser wünscht sich längerfristige Nutzungen als nur übers Wochenende. An 40 Wochenenden (76,9 Prozent) war das Heim belegt, an fünf Wochenenden von den eigenen Kameraden (9,6 Prozent) und an zwölf Wochenenden gar nicht. 

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