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Schenkenzell

Nachgefragt: Eltern und Söhne ziehen an einem Strang

Waldwirtschaft, mobiles Sägewerk und Damwildzucht sowie Minibaggerverleih sorgen für das Auskommen
21. April 2017
&copy Reinhold Heppner

Der Familienbetrieb des Harmersbachhofs ist breit aufgestellt. Das Einkommen der Bewohner setzt sich aus Eigenvermarktung von Damwildfleisch, Waldwirtschaft und einem Baggerbetrieb zusammen. Ferien auf dem Bauernhof ist zurzeit noch kein Thema für die Familie.

Zu einem Ihrer Betriebszweige gehört die Damwildaufzucht. Wie vermarkten Sie das Fleisch?

Lucia Echle: Auf Vorbestellung verkaufen wir ganze, aber auch halbe Schlachtkörper.

Wer gehört zu Ihrem Kundenkreis für das Fleisch?

Echle: Unser Kundenkreis besteht ausschließlich aus Privatkunden.

Welche Vorzüge hat dieses Fleisch?

Echle: Das Fleisch ist zart, fettarm, eiweißreich und hat zugleich ein feines Wildaroma. Als Frischfleisch werden nur Jungtiere angeboten. Durch eine tierschutzgerechte Schlachtung bleibt die hohe Fleischqualität erhalten.

Im Eigenbetrieb verkaufen Sie Brennholz. Welchen Bereich beliefern Sie mit Brennholz?

Markus Echle: Wir beliefern unsere Kunden mit ofenfertigem Brennholz im Umkreis von rund 25 Kilometern. Zum Großteil schlagen wir das Holz in unserem eigenen Wald.

Handelt es sich bei Ihrem Baggerbetrieb um ein Vermietungsunternehmen?

Tobias Echle: Ich vermiete meinen Minibagger mit verschiedenen Anbaugeräten für kleinere Grab-, Pflaster- und Gartenarbeiten und andere Arbeiten natürlich auch. Meine Mieter sind im näheren Umkreis ansässig.

Worauf legen Sie bei der Bewirtschaftung des Walds besonderen Wert?

Wilhelm Echle: Als Naturfreund weiß ich auch den Wert des Walds zu schätzen. Um diesen elementaren Naturraum für die nachfolgenden Generationen zu sichern, ist es von großer Bedeutung, den Wald naturnah und nachhaltig zu bewirtschaften.

Wo wird das Holz aus dem eigenen Wald verarbeitet? 

Patrick Echle: Mein Vater besitzt ein mobiles Sägewerk. Das ermöglicht mir, das Holz aus dem eigenen Wald zu Brettern und Balken zu verarbeiten.

Ihr Anwesen sieht nicht nur einladend aus, sondern liegt auch ideal auf einer Hochebene. Haben Sie schon mal daran gedacht, Ferien auf dem Bauernhof anzubieten?

Lucia Echle: Ja, daran haben wir auch schon mal gedacht. Aber zurzeit ist es für unsere Familie noch kein Thema.

Autor:
Reinhold Heppner

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