Hauptversammlung der Narrenzunft Schiltach

Narren stellen sich auf lange Fasnet ein

Autor: 
Lothar Herzog
Lesezeit 2 Minuten
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15. November 2018

Zunftmeister Stefan Wolber (von links) mit den gewählten und geehrten Funktionären Eyleen Richter, Fabian Armbruster, Carmen Jehle, Roger Staudt, Anna Bösel, Sascha Ferreira und Teresa Sum. ©Lothar Herzog

Die Narrenzunft Schiltach stellt sich auf eine lange Fasnet 2019 mit vielen Terminen und Arbeitseinsätzen ein. Die Mitglieder blickten in der traditionellen Martinisitzung zurück auf ihr Vereinsjahr.

Mit der Hauptversammlung am Sonntag, 11. November, zog die Schiltacher Narrenzunft im Schützenhaus einen Schlussstrich unters vergangene Vereinsjahr. Dieses war dem gereimten Bericht des Zunftmeisters Stefan Wolber zufolge geprägt von vielen Erlebnissen der Narren.

Auch finanziell gab es für den Narrenchef nichts zu mäkeln, da Säckelmeisterin Eyleen Richter beim Adventmarkt, Bauernmarkt und Bürgerball deutlich mehr einnahm als ausgab.

Und trotz der Beschaffung neuer Kittel für den Zunftrat in Höhe von knapp 3000 Euro und der Tilgung für die Zunftstube blieb immer noch ein nettes Plus übrig.

Bürgerball kommt gut an

Ehrenzunftmeisterin Sabine Bösel bekräftigte, wie wichtig es sei, dass die Fasnet im Städtle nicht vernachlässigt werde. Das Programm beim Bürgerball im Pater-Huber-Saal sei bei den Besuchern bestens angekommen, lobte Bösel.

Anna Bösel übernimmt als zweite Kassiererin

Bei den geheimen Wahlen wurden Zunftmeister Stefan Wolber, Kritzelmeisterin Teresa Sum und Zunftrat Sascha Ferreira für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Neue zweite Kassiererin ist jetzt Anna Bösel, nachdem Amtsinhaberin Marion Neumann nicht mehr kandidierte. Aus dem Narrenrat verabschiedeten sich Emilie Bauer und Anna Bösel. 

Wie Wolber informierte, müsse die Zunft künftig genauer zwischen passiven und aktiven Mitgliedern aus versicherungstechnischen Gründen unterscheiden. Wenn jemand nur einmal an einem Umzug teilnehme, sei er aktiv und benötige Versicherungsschutz. 

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Wichtige Termine stehen an

Mit rund 40 Personen wird die Narrenzunft das Fest der Schuhu-Hexen zum 33-jährigen Bestehen am 19. und 20. Januar 2019 mit Aufbau und Bewirtung unterstützen. Zuvor steht noch Arbeitseinsatz beim Schiltacher Advent am 7. Dezember an.

Überall nur noch Hexen

Zum Fest der Schuhus äußerte sich Ehrenzunftrat Achim Mayer kritisch. Er gönne den Hexen die Feier. Allerdings werde seiner Meinung nach hierfür ein zu großer Aufwand betrieben, zumal 33 Jahre kein richtiges Jubiläum darstelle.

Dass die Schramberger Straße an fünf Tagen gesperrt werde und weder die Feuerwehr noch das Rote Kreuz etwas dagegen hätten, wundere ihn. Mayer beklagte zudem, dass er sich mit dem Sonntags-Umzug in Schiltach nicht mehr identifizieren könne, weil da fast nur noch Hexengruppen teilnähmen.

»Die Narrenzunft Wolfach ist beim Umzug 2019 dabei«, konnte Wolber dazu freudig verkünden.

Marion Neumann schnurrt nicht mehr

Zusammen mit seiner Stellvertreterin Alexandra Vondrach verabschiedete er Marion Neumann für langjähriges Wirken als Zunfträtin, Säckelmeisterin und Schnurrantin mit gereimten Vierzeilern. 

Stichwort

Ehrungen

Für ihre Treue Verein bekamen einige aktive Narren Vereinsmedaillen:
◼ Bronze für fünf Jahre: Carmen Jehle, Teresa Sum, Anna Bösel, Fabian Armbruster, Christian Wendt und Alex Fehrenbacher. 
◼ Silber für zehn Jahre: Eyleen Richter.
◼ Gold für 20 Jahre: Roger Staudt (Rosch), Sandra Gebele und Marion Neumann. 

Info

Narrenzunft Schiltach

◼ Vorsitzender: Stefan Wolber, 
Telefonnummer 0 78 36 / 6 86 49 13
◼ Gegründet: 1950
◼ Mitglieder: rund 300
◼ Internet: 
narrenzunft@schiltach.de

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