Mühlenbach

Neubau teurer als erwartet

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 2 Minuten
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14. April 2017
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Dieses Wohnhaus in der Mühlenbacher Hauptstraße weicht einem Neubau mit fünf Wohnungen. ©Andreas Buchta

Der Gemeinderat stimmte am Dienstag den Plänen des Architektenbüros Hättich und Faber für den Neubau eines Mehrfamilienhauses in der Hauptstraße einstimmig zu. Das bestehende ältere Wohnhaus muss dafür weichen.

Die Gemeinde Mühlenbach will das alte Wohnhaus in der Hauptstraße 48 abreißen und dort zusammen mit dem angrenzenden, ebenfalls kommunalen Grundstück eine Mehrfamilienwohnhaus errichten. Dieses Wohnhaus mit fünf unterschiedlich großen Wohnungen soll der Unterbringung von Flüchtlingen sowie sozial schwachen Familien dienen.

Platz für fünf Familien 
In seiner nichtöffentlichen Sitzung am 14. März hatte der Gemeinderat bereits ausführlich über die Entwurfsplanung beraten und etliche Änderungswünsche hinsichtlich der räumlichen Aufteilung eingebracht. Das Architektenbüro Hättich und Faber aus Haslach hat inzwischen die Pläne überarbeitet und die Unterlagen für den Bauantrag zusammengestellt. Die Architekten Martin Hättich und Jan Schmudde stellten die Pläne nun am Dienstag dem Gemeinderat vor.

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353 Quadratmeter Wohnfläche
Der Neubau nimmt eine Grundfläche von 162 Quadratmetern ein gegenüber 99,2 Quadratmetern beim abzureißenden Altbau. Er soll fünf Wohnungen aufweisen mit einer Gesamtwohnfläche von 353 Quadratmetern. Die größte Wohnung hat 100 Quadratmeter. Die Pläne sind, vor allem in Hinsicht auf die Einhaltung der Abstände, mit den Nachbarn abgestimmt. Der Neubau rückt 30 Zentimeter bergwärts, sodass zur Hauptstraße hin zusätzlich etwas Platz gewonnen wird.
Ausführlich beriet der Gemeinderat vor allem über die Raumaufteilung und die Ausstattung der Wohnungen. Es wurde nach Einsparungsmöglichkeiten gesucht, denn die aktuelle Kostenschätzung lag mit netto etwa 653 000 Euro deutlich über der ursprünglich angesetzten Schätzung. 
Zuschussbescheid liegt vor
Die Gesamtkosten einschließlich der Nebenkosten belaufen sich inzwischen auf rund 730 000 Euro. An Förderung im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus sind vom Bund und Land 164 000 Euro zu erwarten. Diese decken gerade mal die ermittelten Mehrkosten. Ein entsprechender Bewilligungsbescheid liegt bereits im Rathaus vor – mit der Maßgabe, dass mit den Bauarbeiten spätestens im September dieses Jahres begonnen wird. 

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