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Hausach

Neue App belohnt Radler für gefahrene Kilometer

»Gesundes Kinzigtal« ist jetzt exklusiver Partner von »Radbonus« und sichert auch regionale »Bonbons«
10. Juni 2016
&copy Pixabay

Ähnlich wie der bekannte Vielfliegerbonus funktioniert der Radbonus. Das „Gesunde Kinzigtal“ fungiert dort neuerdings als Partner. Radler werden damit für ihre gefahrenen Kilometer auch mit regionalen Gewinnen und Rabatten belohnt.

Radfahren ist aktiver Klimaschutz, gut für die Gesundheit und das Gesundheitssystem und belastet Städte viel weniger als der sonstige Verkehr. Um das zu belohnen und fördern, wurde der Radbonus gegründet. Das »Gesunde Kinzigtal« ist nun Partner dieser bundesweiten Plattform, die Radfahrer für jeden gefahrenen Kilometer belohnt – ganz gleich, ob sie zur Arbeit, zur Schule oder sonntags zum reinen Vergnügen radeln. 

Wer viele Kilometer einfährt oder bestimmte Herausforderungen – sogenannte Challenges – allein oder mit einer Gruppe zusammen meistert, erhält dafür Rabatte bei eingetragenen Partnern und nimmt an Verlosungen teil.

»Wir möchten die Menschen mehr aufs Rad bringen«, erläuterte Ulrike Oesterle in einer Pressemitteilung, warum Gesundes Kinzigtal Partner von Radbonus wurde und damit eine Art emotionalen Antrieb für mehr Bewegung gibt.

Radbonus funktioniert ähnlich wie das Meilenprogramm von großen Fluglinien, »allerdings rechnen wir hier nicht mit Millionen Kilometern«, erläutert Saskia Hynek. Stattdessen gehe es um überschaubare Einheiten, um alle Radfahrenden von der Idee zu begeistern: »Wer täglich mit dem Fahrrad zur Schule oder zur Arbeit fährt, soll ja auch dafür belohnt werden.«

Kostenlose App

Aufgezeichnet werden die Kilometer über eine Radbonus-App, die kostenlos für iPhone und Android-Geräte erhältlich ist. Und so geht’s: »App laden, anschalten und losradeln«, heißt es in der Pressemitteilung. Es wird nur eine ID-Nummer zugewiesen, es müssen keine persönlichen Daten eingegeben werden.

Wer die Radbonus-App nutzt, kann sich auch über die Webseite von Gesundes Kinzigtal einen Code sichern und erhält dann neben den üblichen Bonussen der nationalen Partner wie Fahrrad.de oder Greenline Hotels auch die der regionalen Anbieter sowie die Möglichkeit, an regionalen »Challenges« teilzunehmen. 

Da verlost beispielsweise das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof vier Familientageskarten unter allen, die bis Ende September 100 Kilometer gefahren sind. Und wer bis dahin 150 Kilometer geradelt ist, hat die Chance, eine von zehn Karten für den Europa-Park zu gewinnen. Zu den regionalen Partnern gehören auch die Edekamärkte Bruder sowie die Sportgeschäfte Beck in Zell und Sandhas in Haslach.  

Mitmachen können alle – auch wer nicht Mitglied im »Gesunden Kinzigtal« ist, kann sich dort einen Code holen und die regionalen Vergünstigungen mit nutzen. Einzige Voraussetzung ist ein Smartphone. 

Autor:
Claudia Ramsteiner

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Hintergrund

Radbonus und Datenschutz

Wie gläsern sind die Teilnehmer des Radbonus? Saskia Hynek erläutert den Datenschutz bei Radbonus. 

  • Das Handy teilt der Radbonus-App den GPS-Standort mit – dafür muss am Anfang eine Freigabe gegeben werden, dass die App das GPS-Signal nutzen darf. 
     
  • Am Ende der Fahrt errechnet die App aus den vielen GPS-Punkten eine Gesamt-Kilometer-Zahl aus. Bis hierhin wurden alle Daten nur auf dem Smartphone errechnet.
     
  • Dann übermittelt die App auf dem Smartphone folgende Infos an die Radbonus-Datenbank: Die von vergebene Radbonus-Identifikationsnummer, damit Radbonus weiß, welchem Konto die Kilometer gutschreiben werden; Infos zur Fahrten, bestehend aus Startzeitpunkt, Endzeitpunkt und die innerhalb dieser Zeit gefahrenen Kilometer. Es werden nicht die GPS-Koordinaten übermittelt – das heisst, es wird nicht gespeichert, wo jemand entlanggefahren ist. 

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