Hausach

Neue App belohnt Radler für gefahrene Kilometer

Autor: 
Claudia Ramsteiner
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
10. Juni 2016
Die Radbonus-App bietet Vergünstigungen für gefahrene Radkilometer. Das »Gesunde Kinzigtal« sprang jetzt auf das Rad auf und hat weitere regionale Partner in die Bonusplattform eingebunden.

Die Radbonus-App bietet Vergünstigungen für gefahrene Radkilometer. Das »Gesunde Kinzigtal« sprang jetzt auf das Rad auf und hat weitere regionale Partner in die Bonusplattform eingebunden. ©Pixabay

Ähnlich wie der bekannte Vielfliegerbonus funktioniert der Radbonus. Das „Gesunde Kinzigtal“ fungiert dort neuerdings als Partner. Radler werden damit für ihre gefahrenen Kilometer auch mit regionalen Gewinnen und Rabatten belohnt.

Radfahren ist aktiver Klimaschutz, gut für die Gesundheit und das Gesundheitssystem und belastet Städte viel weniger als der sonstige Verkehr. Um das zu belohnen und fördern, wurde der Radbonus gegründet. Das »Gesunde Kinzigtal« ist nun Partner dieser bundesweiten Plattform, die Radfahrer für jeden gefahrenen Kilometer belohnt – ganz gleich, ob sie zur Arbeit, zur Schule oder sonntags zum reinen Vergnügen radeln. 

Wer viele Kilometer einfährt oder bestimmte Herausforderungen – sogenannte Challenges – allein oder mit einer Gruppe zusammen meistert, erhält dafür Rabatte bei eingetragenen Partnern und nimmt an Verlosungen teil.

»Wir möchten die Menschen mehr aufs Rad bringen«, erläuterte Ulrike Oesterle in einer Pressemitteilung, warum Gesundes Kinzigtal Partner von Radbonus wurde und damit eine Art emotionalen Antrieb für mehr Bewegung gibt.

Radbonus funktioniert ähnlich wie das Meilenprogramm von großen Fluglinien, »allerdings rechnen wir hier nicht mit Millionen Kilometern«, erläutert Saskia Hynek. Stattdessen gehe es um überschaubare Einheiten, um alle Radfahrenden von der Idee zu begeistern: »Wer täglich mit dem Fahrrad zur Schule oder zur Arbeit fährt, soll ja auch dafür belohnt werden.«

- Anzeige -

Kostenlose App

Aufgezeichnet werden die Kilometer über eine Radbonus-App, die kostenlos für iPhone und Android-Geräte erhältlich ist. Und so geht’s: »App laden, anschalten und losradeln«, heißt es in der Pressemitteilung. Es wird nur eine ID-Nummer zugewiesen, es müssen keine persönlichen Daten eingegeben werden.

Wer die Radbonus-App nutzt, kann sich auch über die Webseite von Gesundes Kinzigtal einen Code sichern und erhält dann neben den üblichen Bonussen der nationalen Partner wie Fahrrad.de oder Greenline Hotels auch die der regionalen Anbieter sowie die Möglichkeit, an regionalen »Challenges« teilzunehmen. 

Da verlost beispielsweise das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof vier Familientageskarten unter allen, die bis Ende September 100 Kilometer gefahren sind. Und wer bis dahin 150 Kilometer geradelt ist, hat die Chance, eine von zehn Karten für den Europa-Park zu gewinnen. Zu den regionalen Partnern gehören auch die Edekamärkte Bruder sowie die Sportgeschäfte Beck in Zell und Sandhas in Haslach.  

Mitmachen können alle – auch wer nicht Mitglied im »Gesunden Kinzigtal« ist, kann sich dort einen Code holen und die regionalen Vergünstigungen mit nutzen. Einzige Voraussetzung ist ein Smartphone. 

Hintergrund

Radbonus und Datenschutz

Wie gläsern sind die Teilnehmer des Radbonus? Saskia Hynek erläutert den Datenschutz bei Radbonus. 

  • Das Handy teilt der Radbonus-App den GPS-Standort mit – dafür muss am Anfang eine Freigabe gegeben werden, dass die App das GPS-Signal nutzen darf. 
     
  • Am Ende der Fahrt errechnet die App aus den vielen GPS-Punkten eine Gesamt-Kilometer-Zahl aus. Bis hierhin wurden alle Daten nur auf dem Smartphone errechnet.
     
  • Dann übermittelt die App auf dem Smartphone folgende Infos an die Radbonus-Datenbank: Die von vergebene Radbonus-Identifikationsnummer, damit Radbonus weiß, welchem Konto die Kilometer gutschreiben werden; Infos zur Fahrten, bestehend aus Startzeitpunkt, Endzeitpunkt und die innerhalb dieser Zeit gefahrenen Kilometer. Es werden nicht die GPS-Koordinaten übermittelt – das heisst, es wird nicht gespeichert, wo jemand entlanggefahren ist. 

Weitere Artikel aus der Kategorie: Kinzigtal

„Chefrestaurator“ Joachim Oberfell mit einer ausgeglühten Original-Motorhaube des „Alten Benz“ und einem Nachbau, der noch lackiert werden muss.
vor 2 Stunden
Wolfach
Die Wiederauferstehung der historischen Motorspritze rückt näher: Im Laufe des nächsten Jahres könnte Wolfachs 95-jähriger „Alte Benz“ wieder fahren.
Bäckermeisterin Maria Theresia Schmieder aus Schapbach verstarb im Alter von 87 Jahren.
vor 4 Stunden
Bad Rippoldsau-Schapbach
Maria Theresia Schmieder aus Schapbach starb im Alter von 87 Jahren. Sie war einst die erste Bäckermeisterin im Altkreis Wolfach und betrieb lange das Café Künstle. Für die Kirche war sie ehrenamtlich tätig.
Heike Kirsch (hinten, Mitte) aus Steinach unterstützt die Freundschaftsbrücke Nicaragua 
vor 11 Stunden
Haslach im Kinzigtal
Die evangelische Kirche Haslach unterstützt den Verein Freundschaftsbrücke Nicaragua seit vielen Jahren – dieser hat allerdings gerade mit Problemen zu kämpfen.
Alfredo Sanchez, seit 21 Jahren Pfarrgemeinderat und seit knapp drei Jahren der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats der Kirchengemeinde Hausach-Hornberg, stellt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung.
vor 14 Stunden
Hausach/Hornberg
Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats Hausach-Hornberg wird aus gesundheitlichen Gründen nicht nur sein Amt als Vorsitzender niederlegen, sondern auch als Pfarrgemeinderat.
Neumayer Tekfor in Hausach hat einen neuen Werkleiter und lagert Teile der Produktion nach Rumänien aus, um "den Standort Hausach als Entwicklungsstandort zu stärken". 
vor 14 Stunden
Hausach
Werkleiter Jörg Stoffels ist freigestellt, Nachfolger Frank Schartmann will den Standort Hausach als Entwicklungsstandort ausbauen. Teile der Produktion werden nach Rumänien ausgelagert.
Die Hasenjagd des Kleintierzuchtvereins an einem Palmsonntag in den 1950er-Jahren am Gummenwald: hinten von links Helmut Schmider mit Kindern, Herr Götzelmann, Hedwig Heizmann, Herr Streit, Frau Welzel, Hubert Neumaier, Werner Krempels, Hans Grunwald, Konrad Keller, Bernhard Keller, die Herren Laun und Heizmann mit Kindern der Familien Heizmann, Keller, Streit, Brucker, Fehrenbach, Metzger (Hirschwirt), Schätzle und Grunwald.
vor 14 Stunden
Hausach
Huse fier Riigschmeckte (18): Osterbräuche in den Hausacher Familien zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts und der Karfreitags-Zwist zwischen Katholiken und Protestanten.
Die Hasenjagd des Kleintierzuchtvereins an einem Palmsonntag in den 1950er-Jahren am Gummenwald: hinten von links Helmut Schmider mit Kindern, Herr Götzelmann, Hedwig Heizmann, Herr Streit, Frau Welzel, Hubert Neumaier, Werner Krempels, Hans Grunwald, Konrad Keller, Bernhard Keller, die Herren Laun und Heizmann mit Kindern der Familien Heizmann, Keller, Streit, Brucker, Fehrenbach, Metzger (Hirschwirt), Schätzle und Grunwald.
vor 14 Stunden
Hausach
Neben Weihnachten ist zu „normalen Zeiten“ Ostern das traditionelle Familienfest mit gegenseitigen Besuchen und gemeinsamem Feiern. Bei vielen Familien wurde einst ein Marathon daraus, bis überall der „Has gejagt“ war.
Ausgaben laufen weiter, Einnahmen brechen weg: Gerade Geringverdiener seien in der Corona-Krise besonders betroffen, mahnt das Team des Caritas-Sozialdiensts – nicht nur wegen der Gefahr, in die Schuldenfalle zu tappen.
vor 14 Stunden
Kinzigtal
Das Team des Caritas-Sozialdiensts in Wolfach und Haslach warnt vor den Folgen der Corona-Pandemie besonders für finanziell schwächere Kinzigtäler. Für die gebe es im Alltag viele Fallstricke.
1969 wurde in Haslach ein für die kleine Gemeinde riesiger Wohnbaukomplex geplant - verwirklicht wurden die Pläne aber nie.
vor 17 Stunden
Heimatgeschichte
Das OT blickt auf die Geschichte eines Areals in Haslach zurück, auf dem ein Ziegelwerk und später eine Teefabrik beheimatet und auf dem ein riesiger Wohnkomplex geplant war.
Fensterbau Schillinger in Oberwolfach bietet den Mitarbeitern seit Mittwoch wöchentliche Schnelltests auf das Corona-Virus. Geschäftsführer Wilhelm Schillinger war der Erste, den die eigens dafür bei der IHK ausgebildete Mitarbeiterin Luisa Benz testete.
vor 17 Stunden
Oberwolfach
Die Oberwolfacher Fensterbaufirma Erich Schillinger bietet ihren Mitarbeitern seit Mittwoch als eine der ersten im Mittleren Kinzigtal an, sich wöchentlich im Betrieb auf Corona testen zu lassen.
Ob Rathaus oder Kindergarten: Seit Mittwoch ist der Check-in mit der Luca-App möglich. Nach Ostern soll es außerdem Selbsttests an den Schulen geben.
vor 18 Stunden
Wolfach
Die Nachfrage nach kostenlosen Schnelltests in Wolfachs kommunalem Corona-Testzentrum in der Schlosshalle steigt, wie Sachbearbeiterin Christel Ohnemus dem Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung am Dienstag mitteilte. Auch deshalb werde am Ostersamstag zusätzlich geöffnet.
Neue Perspektive: Stefanie Müller ist seit Donnerstag Mitglied der Kinzigtal-Redaktion. Die gebürtige Offenburgerin verstärkt das Team als Redakteurin fürs Wolftal und das Obere Kinzigtal.
vor 18 Stunden
Mittleres Kinzigtal
Das Talgeflüster ist ein ironischer Wochenrückblick und -ausblick der Kinzigtal-Redakteure zum Wochenende.

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -
  • Patrick Kriegel ist Steuerberater und Geschäftsführer.
    09.04.2021
    Steuerberatungsgesellschaft Patrick Kriegel GmbH: Die aktiven Berater und Gestalter
    Die Kanzlei wurde vor 14 Jahren gegründet und besteht mittlerweile aus einem 25-köpfigen Team, das die Mandanten in allen Themen rund ums Steuerrecht und darüber hinaus unterstützt. Im Vordergrund stehen die individuelle Betreuung und Beratung der Mandanten. Dies ist die Philosophie der Kanzlei.
  • Sichern Sie sich Ihr Jeep-Teen-E-Bike zum Aktionspreis mit einer Ersparnis von 650 Euro
    07.04.2021
    Mit Rückenwind ins Frühjahr starten
    Was machen wir in den Ferien? Über dieser Frage grübeln aktuell wohl viele Familien. Eine spannende Alternative zum üblichen Reisen könnten in diesem Jahr Fahrradausflüge mit E-Bikes sein. Mit dem exklusiven Aktionspreis von Baden Online und der Elektro Mobile Deutschland GmbH sind auch die Teens...
  • Nur der Fachmann bietet Raumgestaltung aus einem Guss.
    27.03.2021
    Bester Service Ortenau, März 2021
    Wohnen und Leben bedeutet Individualität in allen Facetten, und das ist am schönsten in einem wertigen Umfeld. Die SCHORN MÖBEL GmbH in Fischerbach ist der ideale Partner fürs Wohnen und Arbeiten, denn der Experte für Holzverarbeitung bietet individuelle, nachhaltige und umweltfreundliche Möbel...
  • Urlaub zu Hause? Mit dem eigenen Pool kein Problem!
    27.03.2021
    Bester Service Ortenau, März 2021
    Machen Sie Ihr Zuhause zur Wellnessoase – mit eigenem Pool oder Whirlpool im Garten, einer Sauna oder Infrarotkabine in Wohnung oder Keller. Egal, welche Pläne Sie schmieden: Herfurth Pool & Co. in Appenweier ist der richtigen Partner.