Bad Rippoldsau-Schapbach

Neue Bewohnerin im Wolf- und Bärenpark: die Luchsdame Ela

Autor: 
red/ata
Lesezeit 2 Minuten
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18. September 2019

Die Luchsdame Ela hat am Dienstag ihre neue Heimat im Schwarzwald erkundet. ©Stiftung für Bären

Für die Luchsdame Ela beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt im Alternativen Wolf- und Bärenpark in Bad Rippoldsau-Schapbach. Ein Team der Stiftung für Bären hat Ela am Montag in den Schwarzwald gebracht, am Dienstag hat sie ihre neue Heimat das erste Mal erkundet. 

2005 ist die Luchsdame Ela im Zoo in Neumünster geboren. Anschließend sei sie noch im Jungtieralter als Ware verkauft und ausgestellt worden, informiert die Stiftung für Bären in einer Pressemitteilung: »Das ist die traurige Realität einer Luchsin, die Opfer von gängigem internationalen Tierhandel geworden ist.« Alleine im Kalenderjahr 2018 beläuft sich der Luchsnachwuchs in Gefangenschaft laut Stiftung auf 42 Tiere in Europa. »Fraglich welches Schicksal auf diese Tiere wartet.«

Die erfolgreiche Rettungsaktion ist die erste Zusammenarbeit mit der »European Alliance of Rescue Centres and Sanctuaries« (EARS). Seit dem vergangenen Jahr ist die Stiftung für Bären Mitglied des europäischen Netzwerks von Rettungszentren und Auffangstationen. 

Gemeinsam mit den internationalen Tierschutz-Kollegen konnte die betagte Luchsin gerettet und am Montag in Deutschland in Empfang genommen werden. Der Oasis-Park auf Fuerteventura kaufte einst die »deutsche Ware« für 2000 Euro. Ela konnte im Sommer in einem Tierschutz-Projekt der »Animal Advocacy and Protection« (AAP) in den Niederlanden untergebracht werden. »Nun warten auf das einstig drangsalierte Tier die großen, naturnahen Freianlagen im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald«, freut sich die Stiftung.

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Traurige Geschichte

»Natürlich sind wir froh, dass es uns gelungen ist, dem Schicksal von Ela eine glückliche Wendung bescheren zu können«, betont Bad Rippolds­au-Schapbachs Parkleiter Bernd Nonnenmacher, »doch leider gibt es noch viele, viele Wildtiere mit einer ähnlich traurigen Geschichte. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass dies Leiden ist, das in Deutschland seinen Ursprung hat. Es zeigt wieder einmal, wie drastisch die Folgen für Wildtiere sind, die gezüchtet werden und Opfer von respektlosem Tierhandel sind.«

Die Vergangenheit habe ihre Spuren bei Ela hinterlassen – im Schwarzwald darf sie sich nun erstmal ausruhen und »endlich einfach nur Luchs sein«. 

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