Steinach

Neue Hoffnung auf Zufahrt?

Autor: 
Manfred Pagel
Lesezeit 2 Minuten
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03. Januar 2014
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Das interkommunale Gewerbegebiet in Steinach ist inzwischen fast komplett bebaut. Firmen und Anwohner der Zufahrtsstraßen würden von einer Verbesserung der Wege dorthin profitieren. ©Maria Benz

Die Pläne für eine B-33-Abfahrt ins interkommunale Gewerbegebiet sind möglicherweise doch nicht ganz vom Tisch. Am Donnerstag, 9. Januar, kommt Staatssekretärin Gisela Splett vom Stuttgarter Verkehrsministerium nach Steinach, um mit den Kommunalpolitikern vor Ort Möglichkeiten einer Anbindung zu erörtern.

Steinach. Im September erhielt Steinachs Bürgermeister Frank Edelmann die Nachricht aus Stuttgart, dass der seit Jahren geforderte Teilanschluss des interkommunalen Gewerbegebiets an die B 33 abgelehnt werde. Absender: Staatssekretärin Gisela Splett vom Landesministerium für Verkehr und Infraktruktur. Die Grüne Landespolitikerin begründete das Nein damit, dass dieser Anschluss die Verkehrssicherheit auf der viel befahrenen  Bundesstraße zusätzlich erhöhen würde.
Die Staatssekretärin wies darauf hin, dass die Zufahrt ins Gewerbegebiet via Prinzbacher Straße ausreichend sei: »Selbst bei einer Vergrößerung des Gebiets ist diese Anbindung  ausreichend und leistungsfähig«, hieß es damals in der Mitteilung des Stuttgarter Ministeriums.
Die damalige Abfuhr zog Vor Ort heftige Proteste nach sich. »Insbesondere die Argumentation zur angeblichen Verschlechterung der Verkehrssicherheit wurde durch die beteiligten Fachbehörden entkräftigt. Auch die technische Umsetzbarkeit wurde durch den beauftragten Planer nachgewiesen«, bekräftigte Bürgermeister Frank Edelmann in einer Pressemitteilung.
Bei der neuen Erörterungsrunde am 9. Januar, die durch Vermittlung der Landtagsabgeordneten Sandra Boser (Grüne) zustande kam, werden neben Edelmann und seinen Kollegen aus der Raumschaft auch Gemeinderäte mit am Tisch sitzen, und mit der Staatssekretärin Lösungsmöglichkeiten ausloten.
Jahrelanger Kampf
Die Gemeinde Steinach und die anderen beteiligten Kommunen des Zweckverbands »Interkom« kämpfen seit Jahren für eine direkte Abfahrt aus Richtung Offenburg ins Gewerbegebiet, da alle Zufahrten durch beengte Bahnunterführungen behindert werden und Anwohner vor allem in der Kolpingstraße und der Prinzbacher Straße erheblich unter dem Lieferverkehr dort leiden.
Die Entscheidung, ob eine Abfahrt genehmigt wird, fällt letztlich im Landesverkehrsministerium in Stuttgart – obwohl es sich um eine Bundesstraße handelt. Nur wenn die Gemeinde eine Finanzierung durch Bundesmittel wollte, müsste die Maßnahme wie die Haslacher B-33-Umfahrungs­varianten in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden. Die Zweckverbandsgemeinden sind aber bereit, die komplette Abfahrt selbst zu finanzieren.
Schon vor neun Jahren hatten die Planer im Regierungspräsidium signalisiert, dass eine Abfahrt möglich sei, wenn Bedarf bestehe und der Nachweis erbracht werde, dass es technisch möglich sei.
Mehr Verkehrssicherheit
Der Zweckverband hatte daraufhin auf eigene Kosten  ein Ingenieurbüro beauftragt, das schlüssig nachweisen konnte, dass eine B-33-Abfahrt tatsächlich realisierbar ist. Auch seitens der Verkehrspolizei wird bescheinigt, dass die ins Auge gefasste Abfahrtsvariante vor der Bahnunterführung der B 33 die Verkehrssicherheit auf der Bundesstraße verbessern würde.

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Die Wunsch-Variante des Steinacher Gemeinderats und des Zweckverbands »Interkom« sieht eine Auf- und eine Abfahrt mit Kreisverkehr vor.
10.01.2014
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