Haushalt verabschiedet

Neue Schilder sollen Weg ins Interkom in Steinach weisen

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21. September 2019

Gewerbegebiet Interkom in Steinach: Bei der Einfahrt in die Prinzbacher Straße und auf der anderen Seite der Brücke sollen »Firmenanzeiger« aufgestellt werden. ©Maria Benz

Der Zweckverband Gewerbegebiet Interkom Steinach/Raumschaft Haslach hat in seiner Sitzung am Donnerstag die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan für 2019 verabschiedet.

Verbandsrechnerin Petra Meister hatte zuvor berichtet, dass es keine freien Flächen mehr im Interkom gibt – der letzte Bauplatz wurde 2018 veräußert. Eigentlich war man davon ausgegangen, dass dies erst 2020/2021 der Fall sein würde. Mehr als 20 Firmen haben sich inzwischen dort angesiedelt.

Das Gewerbegebiet wurde inzwischen bepflanzt, zudem sollte eigentlich die Straßenbeleuchtung Im Gansacker weiter ausgebaut werden. Da es dort eine große Bautätigkeit gab, wurde dies aber verschoben. 

Schulden werden getilgt

Der Haushaltsplanentwurf für 2019 sieht einen Gesamtergebnishaushalt von 39 100 Euro vor. Im Gesamtfinanzhaushalt stehen bei den Einzahlungen 39.100 Euro und auf der Ausgabenseite 189.500 Euro. Der Finanzmittelbestand werde also um rund 150.000 Euro reduziert. Da diese Mittel in der Liquidität enthalten seien, können sie entnommen werden, ohne dass die Mitglieder zusätzliche Umlagen bezahlen müssen.  

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In den Jahren 2018 und 2019 wurden, beziehungsweise werden keine neuen Schulden gemacht, sondern nur getilgt. Der Schuldenstand beläuft sich somit zum Jahresende auf 782 312 Euro. Anfang 2018 betrug der Schuldenstand noch  917.292 Euro und Anfang 2019 waren es 850.412 Euro.

Im Ausblick bis 2020 sind der Endausbau der Straße Im Gansacker und die Fertigstellung der Straßenbeleuchtung vorgesehen. Der Schuldenstand soll weiter abgebaut werden. Da ab 2021 keine Einnahmen mehr zu erwarten seien, müssen für die Tilgung Umlagen von den Mitgliedern verlangt werden, kündigte Meister an. 

Neue Schilder geplant

Im nächsten Tagesordnungspunkt ging es darum, dass Schilder mit den Logos der Interkom-Betriebe an der Einfahrt zur Prinzbacher Straße und im Bereich der Bahnbrücke an der Hauptstraße aufgestellt werden sollen, um den Weg ins Interkom deutlicher zu machen.

Wie der Zweckverbandsvorsitzende Nicolai Bischler erläuterte, sollen die Schilder durch die teilnehmenden Firmen finanziert werden. Vorgeschlagen wurde, dass sich der Zweckverband mit 500 Euro pro Schild, also insgesamt 1000 Euro an den Schildern beteiligt. Die Mitglieder stimmten einhellig zu. 

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