Hornberg

Neuer Ticketshop für die Hornberger Freilichtbühne

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21. April 2021
Wie könnten diese Szenen beim Volksschauspiel „Hornberger Schießen“ aussehen? Mit Masken? Vorher alle testen? Die Szenen „entzerren“? Das sind Fragen, denen sich Regisseur Thomas Weisser (links) gemeinsam mit dem Historischen Verein stellen muss. Spielen will man in dieser Saison auf jeden Fall.

Wie könnten diese Szenen beim Volksschauspiel „Hornberger Schießen“ aussehen? Mit Masken? Vorher alle testen? Die Szenen „entzerren“? Das sind Fragen, denen sich Regisseur Thomas Weisser (links) gemeinsam mit dem Historischen Verein stellen muss. Spielen will man in dieser Saison auf jeden Fall. ©Petra Epting

Der Historische Verein Hornberg plant den Saisonstart auf der Freilichtbühne für 12. Juni mit der Premiere des Märchenstücks „Schneewittchen“. Das hat Spielleiter Marvin Polomski eigens eingeschoben, weil es pandemiegerechter umgesetzt werden kann als das geplante Stück „Madagascar“ mit vielen „Massenszenen“, das im vergangenen Jahr ganz ausfallen musste.

Wie geplant ging zum April der neue Ticketshop online. Nun ist es möglich, direkt im System feste Plätze zu buchen – und man sieht auch auf den ersten Blick, wo wie viele noch frei sind. Auch Gutscheine zum Selbstdruck können online gekauft und bezahlt werden, sie bleiben drei Jahre ab Ausstellungsdatum gültig.

13 Vorstellungen von "Schneewittchen" geplant

„Wir entstauben die altbekannte Geschichte der Brüder Grimm und setzen die berühmten Märchenfiguren für die ganze Familie neu in Szene. Mit Humor und zauberhafter Musik nehmen wir Sie mit in das Abenteuer rund um Schneewittchen, der bösen Königin, dummen Gaunern und den sieben Zwergen“, umschreibt Polomski das Märchenspiel von Claus Martin. Nach der Premiere am 12. Juni soll es noch zwölf weitere Vorstellungen geben.

Ein Problem sei, dass sie immer noch nicht in Präsenz proben dürften. Die Online-Proben liefen zwar ganz gut, aber „im Mai sollten wir schon auch mal auf der Bühne proben können“, so Polomski.

"Das Hornberger Schießen" ab 11 Juli

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Die Premiere für das Traditionsstück „Das Hornberger Schießen“ ist für 11. Juli geplant. „Wir wollen auf jeden Fall spielen“, sagt Regisseur Thomas Weisser. Zum einen, weil das Spiel in Hornberg eine jahrzehntelange Tradition hat und alle Schauspieler heiß drauf sind – zum anderen aber auch, weil der Verein auf die Einnahmen angewiesen ist, nachdem gerade für viel Geld die Toilettenanlagen erneuert wurden. Obwohl hier viele langjährige Spieler immer das gleiche Stück spielen, sei man auf einige Proben angewiesen, schließlich gebe es auch zwei neue Mitspieler, „und Corona gibt ja auch so einiges vor, was man mal geprobt haben
sollte“.

Falls nicht anders möglich, werde man die erste Vorstellung noch ausfallen lassen und vor der nächsten am 25. Juli dann eine „Hardcore-Probenwoche“ einschieben. Auch an Proben mit vorheriger Testung wurde schon gedacht, „wenn das denn genehmigt wäre“, so Weisser. Insgesamt sind sechs Vorstellungen vorgesehen.

Neue Chance auf Plätze für "Zicken Zirkus"

Der „Zicken Zirkus“ unter der Regie von Marvin Polomski, der bereits in der Stadthalle riesige Erfolge feierte, wird vom 16. bis 31. Juli fünfmal gespielt. Dann können wohl auch jene einen Platz ergattern, die in der Stadthalle wegen des begrenzten Angebots leer ausgingen. Und auch für den Galaabend am 20. und 21. August auf der Freilichtbühne im Storenwald kann man bereits im Ticketshop Karten buchen.

Die 360 Plätze, die im Ticketshop angegeben sind, können allerdings sicher nicht belegt werden. Denn es bleibt nicht nur jede zweite Reihe frei – das kann man bereits vorher festlegen – es gibt aber auch Leerplätze zwischen gebuchten Gruppen. „Wenn beispielsweise eine Familie vier Plätze bucht, dann liegen diese vier nebeneinander, links und rechts davon lässt das System aber dann zwei Plätze frei“, erklärt Marvin Polomski. So werden etwa 230 Zuschauer möglich sein. Es empfiehlt sich also, frühzeitig zu buchen.

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