Steinach

Neues Fahrzeug für den Steinacher Bauhof

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26. November 2020

Der Steinacher Bauhof erhält ein neues Fahrzeug für die Wasserversorgung – das bisherige mit Baujahr 1999 ist stark reparaturbedürftig. ©Maria Benz

Das alte Fahrzeug des Wassermeisters soll durch ein neues ersetzt werden. Der Zuschlag geht an das Autohaus Kopf in Steinach, das einen Fiat für 25 623 Euro brutto angeboten hatte.

Der Steinacher Bauhof soll ein neues Fahrzeug für die Wasserversorgung bekommen. Wie Bürgermeister Nicolai Bischler in der Gemeinderatssitzung am Montagabend ausführte, ist das bisherige „am Ende“. Das Fahrzeug mit Baujahr 1999 verliere Öl und Wasser, sodass es durch einen neuen Wagen ersetzt werden soll. 

Bischler schilderte, dass die Verwaltung auch überprüft habe, ob ein Elektrofahrzeug Sinn mache. Allerdings werde die Fahrzeuggröße, die vom Wassermeister benötigt wird, nicht als E-Fahrzeug hergestellt.

Doppelt so hohe Kosten

Deshalb müsste ein größeres gewählt werden, was sich wiederum im Preis niederschlägt. So lagen der Gemeinde für E-Fahrzeuge Angebote über 51 817 Euro und 54  543 Euro brutto vor – etwa doppelt so viel, wie ein Verbrenner kosten würde.

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Da die Batterie so schwer sei, müsste das Fahrzeug mehr als drei Tonnen haben, sodass die nötige Zuladung noch möglich sei. Dennoch sei die Nutzung des Wassermeisteranhängers mit einem E-Fahrzeug nicht mehr möglich – dieser werde aber benötigt, um beispielsweise einen Mini-Bagger zur Baustelle schaffen zu können.

Vor jeder Neuanschaffung wird geprüft

Auch die Reichweite von nur rund 100 Kilometern und dass die Gemeinde zusätzlich in eine Ladestation investieren müsste, waren letztlich Gründe, sich für einen Verbrenner zu entscheiden. Bischler sagte aber zu, dass künftig bei jeder Fahrzeugbeschaffung geprüft werden soll, ob ein Elektroauto sinnvoll sei. 

Es lagen zwei Angebote für Autos mit Verbrennungsmotoren vor, die sofort lieferbar seien. Zur Auswahl standen ein Renault für 24 888 und ein Fiat für 25 623 Euro brutto. Bei beiden Fahrzeugen würden noch die Warnbeklebung (etwa 200 Euro) und Innenausstattung wie Regale (rund 2500 Euro) hinzukommen.

Angesichts des geringen Preisunterschieds und der Werkstattnähe beim Fiats entschieden sich die Gemeinderäte einstimmig, den Auftrag trotz der Mehrkosten an das Steinacher Autohaus Kopf zu vergeben.    

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