Aus dem Gemeinderat Schiltach

Neues zum geplanten Baugebiet Hinter dem Schloss

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24. September 2018

Die Erschließung des Baugebiets Hinter dem Schloss erfolgt von der Schramberger Straße aus.Eine Verbindung zur Umgehungsstraße ist nicht vorgesehen. ©Martina Baumgartner

Die Bebauung des geplanten Wohngebiets Hinter dem Schloss in Schiltach wird teilweise nicht einfach werden. Die Fläche ist zwar von der Sonne verwöhnt jedoch sehr steil. Das Ingenieurbüro Breinlinger zeigte dem Gemeinderat einen Erschließungsvorschlag.  

Mit 5,3 Hektar ist das geplante Baugebiet Hinter dem Schloss die letzte große Fläche Schiltachs die im Flächennutzungsplan als größeres Wohngebiet ausgewiesen ist. Deshalb hätte sie eine besondere Bedeutung, sagte Thomas Haas am Mittwochabend in der Gemeinderatssitzung im Rathaus. In diesem Bewusstsein möchte der Gemeinderat die Erschließung sehr sorgfältig überlegen.

Dirk Röhrich vom Ingenieurbüro Breinlinger präsentierte den Stadträten einen möglichen Erschließungsplan mit 52 Bauplätzen. »Das kann sich aber alles noch ändern, wenn die genauere Straßenplanung mit Böschungen und detaillierten Geländeaufnahmen vorliegt«, so der Ingenieur zur Vorläufigkeit des Plans. 

Bauplätze verschiedener Größen geplant

Die Größe der Bauplätze gab Röhrig mit 450 bis zu 1000 Quadratmetern an.  Zusätzlich zur Erschließungsstraße ist eine Stichstraße mit Wendehammer, die innere Baugrundstücke erreicht, geplant. Für Fußgänger soll es einen Durchgang zur Staigstraße geben, damit sie entlang der Schlossbergstraße schnell ins Städle gelangen können. 

Trotz des sehr steilen Geländes haben die Planer die Erschließungsstraße auf maximal zehn bis 13 Prozent Steigung begrenzen können. 

Die bestehende Geländeneigung der Baugrundstücke von 27 bis 44 Prozent Steigung, bedeute für Bauherren, dass »die Bebauung aufwendig und mit starken Erdbewegung verbunden sein wird«, stellte Röhrich deren Mehraufwand dar.

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Investoren sollen Mehrfamilienhäuser bauen

Der Plan sieht drei Grundstücke für Mehrfamilienhäuser mit acht bis zehn Wohneinheiten vor, die von Investoren gebaut und vermarktet werden sollen.

Axel Rombach (FWV) glaubt, dass die Wohnungen besonders von Paaren und Einzelpersonen sowie Senioren gefragt sein könnten. Die Räte überlegten, ob deshalb mehr Flächen für die Bebauung von Geschosswohnungsbau freigegeben werden sollte. 
Ausreichend Parkplätze

Kollegin Inge Wolber-Berthold (SPD) gab zu bedenken, dass genügend Parkplätze geplant werden müssten, mindestens eineinhalb Stellplätze pro Grundstück. Hansjörg Heinrich (CDU) schlug vor, das gemeindeeigene Grundstück – ehemals Ten Hage – in Form eines Stichwegs einzubinden.

Augenmerk auf regenerative Energien legen

Eine Bauweise, die den Einsatz regenerativer Energien ausschöpfen soll, wollte Michael Buzzi (BUW) für Hinter dem Schloss festgelegt wissen. 

Mit dem Bürgermeister einer Meinung waren die Räte allerdings insgesamt, den Bauherren soviel Freiheit wie möglich durch so wenige Einschränkungen als nötig zu machen.  

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