Haslach im Kinzigtal

Neustart bei der ökumenischen Trauerbegleitung in Haslach

Reinhold Heppner
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02. Juli 2022
Martina Schwab (rechts) und Vroni Schmid hatten für das Treffen zum Neustart der ökumenischen Trauerbegleitgruppe alle Vorbereitungen getroffen.

Martina Schwab (rechts) und Vroni Schmid hatten für das Treffen zum Neustart der ökumenischen Trauerbegleitgruppe alle Vorbereitungen getroffen. ©Reinhold Heppner

Die ökumenischen Trauerbegleitgruppe kann nun wieder mehr machen.

Auch bei der ökumenischen Trauerbegleitgruppe hatte Corona einiges verändert. So mussten Ausflüge und verschiedene gemeinsame Treffen ausfallen. Als Neustart traf man sich jetzt im katholischen Pfarrheim St. Sebastian zu einem besinnlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Zuvor gestaltete man eine Andacht, in der Tod, das Leid, aber auch Trost und Freude an vielen schönen Erlebnissen im Mittelpunkt standen.

Martina Schwab und Vroni Schmid hatten für das Treffen alle Vorbereitungen getroffen und vermittelten an diesem Nachmittag auch hoffnungsfrohe Gedanken. Den Nachmittag hatte man unter den Leitsatz „Der rote Faden des Lebens“ gestellt.

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Mehr als 30 Jahre besteht nun die ökumenische Trauerbegleitgruppe. Augenblicklich engagieren sich 21 Frauen und ein Mann der katholischen und evangelischen Gemeinde ehrenamtlich in der ganzen Raumschaft. Geleitet wird die Gruppe von einem Führungsteam mit Martina Schwab (Mühlenbach), Brigitte Burger (Mühlenbach), Paul Eble (Fischerbach), Erika Neumaier (Steinach), Marlies Schmid (Mühlenbach) und Vroni Schmid (Haslach-Bollenbach).

Betreuung von 120 Trauernden

Momentan betreut die Gruppe mehr als 120 Trauernde, bei denen der Ehepartner verstorben ist, wobei die Begleitphase zwei Jahre beträgt. In gewissen Zeitabständen werden, sofern es gewünscht wird, die Trauernden zu Einzelgesprächen besucht. Telefonischer Kontakt zwischen Trauernden und Trauerbegleitern gibt es zudem immer wieder. Gerne angenommen werden die vierteljährlichen Trauerbegleitbriefe an die Trauernden, die auch immer wieder etwas Trost spenden sollen.

Vor Corona fanden vier Mal im Jahr gemeinsame Ausflüge statt. Ziele waren dabei oftmals Kirchen oder Klöster, nach deren Besichtigung feierte man eine Andacht und anschließend folgte die Einkehr in einer Gaststätte. Für viele Trauernde sind diese gemeinsamen Veranstaltungen eine Gelegenheit, Beistand und auch neue Hoffnung zu suchen. Jetzt planen die Verantwortlichen im Herbst wieder eine solche Fahrt anzubieten.

Info

Weitere Begleiter willkommen

Das Führungsteam der Trauerbegleitgruppe würde sich freuen, weitere Trauerbegleiter zu finden − gleich ob männlich oder weiblich, jeder ist willkommen. Nähere Auskünfte erteilt gerne Martina Schwab unter Telefon 07832/5621.

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