Katholische Landvolkbewegung KLB und »Chretiens dans le monde rural« feiern im Haslacher Bürgerhaus

Neustart zum 40. Geburtstag

Autor: 
Reinhold Heppner
Lesezeit 3 Minuten
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16. Oktober 2018

Klaus (von links) und Rita Kopf wurden anlässlich des Jubiläumstreffens mit der elsässischen CMR für ihr jahrzehntelanges Engagement von der Leiterin des Aktivforums CMR-KLB Mechthild Fehrenbacher und dem KLB-Diözesanvorsitzenden Fritz Kempter belohnt. ©Reinhold Heppner

40 Jahre arbeiteten Katholische Landvolkbewegung (KLB) und sein elsässischer Partner »Chretiens dans le Monde Rural« (CMR) erfolgreich im Interesse der Landwirtschaft zusammen. Der Begegnungstag am Sonntag in Haslach war der letzte. Die Zusammenarbeit wird nun anders organisiert werden.

Mit diesem Treffen nahmen die beiden Organisationen Abschied der 40-jährigen gemeinsamen Zusammenarbeit in der bisherigen Form. Zuvor hatte Haslachs Kulturamtsleiter Martin Schwendemann die Gäste durch Haslachs Altstadt geführt und auch die Stationen im Leben Heinrich Hansjakobs vermittelt.

Das Mittagessen nahm man gemeinsam in Hansjakobs Lieblingsort Hofstetten ein und die Geburtstagsfeier gestaltete man im Treffpunkt des Bürgerhauses. Man müsse bereit, Abschied zu nehmen um danach die Zukunft neu zu gestalten, betonte der Diözesanvorsitzende der Landvolksbewegung Fritz Kempter. In den vergangenen 40 Jahren habe man gemeinsam erfolgreich gearbeitet. 

Die Aufgaben der Zukunft haben sich verändert. Deswegen sei oberstes Gebot, Wege aufzuzeigen, wie es künftighin weitergehen könnte. Kempter hofft, dass junge Landwirte bei der künftigen Gestaltung aktiv werden. Fakt ist auch, dass die bisher Verantwortlichen mit dieser Jubiläumsfeier ihre Aktivitäten beenden. Die persönlichen Freundschaften werden jedoch bleiben, der europäische Gedanke wurde und werde weiterhin gelebt, bekräftigte der Diözesanvorsitzende.

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Mit einen Überblick über die 40-jährige Zusammenarbeit überraschte Hans-Peter Burgert, der ehemalige Landvolkreferent bei der Erzdiözese in Freiburg, humorvoll zweisprachig in alemannischem und teils in elsässischem Dialekt. Er streifte dabei viele Gemeinsamkeiten, angefangen von der Diskussion über christliche Themen, über spezifische landwirtschaftliche Probleme, erinnerte an Waldsterben oder Offenhaltung der Landschaft, streifte aber auch familiären Treffen. 

Vieles habe man angestoßen, so Burgert weiter: »Wir haben Geschichte geschrieben und so bleibt die Hoffnung, dass wieder etwas Neues nachkommt.« Siegfried Kaltenbach, selbst Bauer im Sasbach, beleuchtete die Arbeit aus der Sicht des Berufsstands. Dank des Einsatzes von Klaus Kopf (Steinach), als Arbeitskreisleiter habe man in vielen Sitzungen Vorschläge für die Zukunft der Landwirtschaft erarbeitet und führte auch viele Gespräche mit Politkern, knüpfte viele Kontalte auf beiden Seiten des Rheins. 

Jean-Luc Fritsch und Roger Steinmetz vom elsässische Verband CMR hoben die hervorragende Zusammenarbeit und die gemeinsamen Erfolge hervor. Zuerst ging es um Freundschaften später dann um Lösungen gemeinsamer Probleme. Beide appellierten eindringlich, die erfolgreiche Arbeit auf jeden Fall in neuer Form fortzusetzen, denn die Landwirtschaft habe viele Probleme, die auf beidn Rheinseiten gleich sind. 

Abschließend blieb es der Forumsleiterin Mechthild Fehrenbacher und dem Diözesanvorsitzenden Fritz Kempter vorbehalten, neben Dankesworte viele der aktiven Mitstreiter zu ehren. Dabei war Mechthild Fehrenbacher erfreut darüber, das der Diözesanvorstand der Landvolksbewegung die Zukunftsgestaltung in das neue Arbeitsprogramm offensiv aufnehmen werde. Rita und Klaus Kopf aus Steinach wurden für ihr jahrzehntelanges Engagement von beiden Verbänden besonders belohnt.

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