Hausach

Nur Spenden können Romain retten

Autor: 
Claudia Ramsteiner
Lesezeit 2 Minuten
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08. September 2015
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Der kleine Romain aus dem Waisenhaus Douroula wird sterben, wenn er nicht operiert werden kann. Der Kinzigtäler Verein »Wir für Burkina« will helfen, die erforderlichen 1500 Euro zusammen- zubekommen. ©Bernadette Ouedraogo

Der Verein »Wir für Burkina« bittet ausnahmsweise nicht um Spenden für die Schule in Douroula oder das Schulgeld für die Kinder des Waisenhauses – sondern für eine Operation, ohne die eines der Waisenkinder eine Schule wohl niemals erleben wird.

Angela Menke vom Verein »Wir für Burkina« traute sich kaum zu fragen, ob das Offenburger Tageblatt das Anliegen ihres Vereins veröffentlicht. Schließlich werde von den Menschen durch die Flüchtlingssituation schon viel abverlangt: »Aber das Schicksal des kleinen Romain hat mich sehr angerührt.« Der Verein »Wir für Burkina« hat sich  vor allem die Hilfe bei der Bildung in Burkina Faso auf die Fahnen geschrieben. Er hilft, Schulen zu bauen, Klassenzimmer auszurüsten und finanziert das Schulgeld für viele Kinder aus Douroula. Auch für Waisenkinder des Waisenhauses Sainte Cécile.

Von dort kam nun ein dringender Hilferuf ganz anderer Art, für den man nun nicht einfach die zweckgebundenen Beiträge und Spenden des Vereins lockermachen kann. Es geht um einen kleinen Jungen, der – so vermutet man – eine Bindegewebsgeschwulst im Rachen hat, die immer weiter wächst und wohl irgendwann das Atmen abstellen wird. 
Schwester Bernadette Ouedraogo, die Leiterin des Waisenhauses Sainte Cécile, hat Angela Menke und die Abordnung von »Wir für Burkina« beim Besuch im vergangenen Jahr kennengelernt und schreibt nun »im Namen der Freundschaft, die wir gemeinsam erleben durften«.

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Im Januar hat sie ein Zwillingspaar im Waisenhaus aufgenommen. Die Mutter war nach der Geburt verstorben – und die Angehörigen haben die beiden irgendwann ins Waisenhaus gebracht, weil sie glauben, dass »die Kinder Unglück bringen«. Der kleine Romain hat Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme und kann nur noch klare Brühe zu sich nehmen. Bei einer Fibroskopie sei eine Geschwulst im Rachenraum festgestellt worden.

Bitte um 1500 Euro
Am 14. September soll das Kind nun im Krankenhaus in Yalgodo weiter untersucht und operiert werden. »Seitdem raubt mir die schlimme Lage Romains den Schlaf«, schreibt die Leiterin des Waisenhauses. Denn in Burkina Faso wird nur operiert, wer die Operation auch bezahlen kann. Für alle Unkosten – Reisekosten, Krankenhausaufenthalt und Medikamente – werden etwa 1500 Euro gebraucht. »Und das möglichst schnell«, sagt Angela Menke. Wer helfen will, findet die Kontodaten unter »Stichwort«.

Stichwort

Spendenkonto

Sparkasse Haslach- Zell,  Empfänger: Wir für Burkina, Kennwort: Romain Kientega:
ISBN DE 2866451548 0000546278
BIC SOLADES1HAL

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