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350.000 Euro Schaden

Hofgebäude im Oberhippensbach bei Hornberg brennt ab

Einsatzkräfte legen Fokus nach Vollbrand des Oberhippensbachhofes auf Schutz der Nebengebäude
13. Juni 2017
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Im Oberhippensbach bei Hornberg ist am Dienstagmittag ein rund 300 Jahre altes Gebäude in Brand geraten. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Flammen, Verletzte gab es aber keine.

Nur schwer zu ertragen war gestern der Anblick des lichterloh brennenden Oberhippensbachhofes. Schon die in Hornberg zu sehende Rauchsäule ließ nichts Gutes erahnen. Tatsächlich blieb den zahlreichen Feuerwehren nichts anderes übrig, als – nachdem klar war, dass sich niemand darin befindet – das historische Gebäude abbrennen zu lassen. Die ganze Konzentration der zahlreichen Einsatzkräfte lag schließlich darauf, dass das Leibgedinghaus und die Nachbargebäude nicht auch noch Feuer fangen. Dort sind Feriengäste untergebracht – und wurde die Heizungs- und Wasserversorgung bisher vom alten Hof aus für alle Gebäude geregelt.

»Hier verbrennt ein Leben«

Eine stumme Umarmung hier, der Versuch eines tröstenden Wortes da – auch Bürgermeister-Stellvertreterin Evi Laumann, Ortsvorsteher Bernhard Dold und Hauptamtsleiter Oswald Flaig waren sichtlich betroffen. »Hier verbrennt ein Leben«, sagte Oberhippensbachbauer Helmut Hock erschüttert, aber gefasst. Noch im Rahmen der OT-Hofserie, an der sich die Familie 2011 beteiligte, führte er durch das historische Gebäude und ließ in seiner eigenen Art damals viele Erinnerungen aufleben. Jetzt wurde so manche von ihnen durch das Feuer vernichtet.

Immer wieder loderten nach dem ersten Löschangriff im Gebäude Flammen auf, doch dass am Hof vor Jahren eine Übung stattfand, und dass die Feuerwehr Hornberg im Rahmen ihrer Orientierungsfahrten auch den Oberhippensbachhof mit einbezog – das alles zahlte sich doch aus. »Wir wussten, welcher Anfahrtsweg der schnellste ist«, erläuterte Eberhard Brüstle von der Feuerwehr Hornberg. Ortsvorsteher Bernhard Dold zeigte sich froh darüber, dass die Wasserversorgung trotz der abgelegenen Lage so gut funktionierte und auf die beiden Weiher solch ein Verlass war. Auch die Windrichtung kam den Löscharbeiten zugute.

Ursache noch unklar

Jetzt bleibt abzuwarten, was den Brand auslöste. Dass Gerda Hock als Einzige zu Hause war und sofort reagieren konnte, ist für alle ein großes Glück im Unglück.

Autor:
Petra Epting

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