Zwei Vereine

Oberwolfacher Kolpingsfamilie spendet 2000 Euro

Autor: 
Berit Hohenstein
Lesezeit 2 Minuten
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06. Dezember 2018

Otto Bonath (links) und Martin Herrmann (Zweiter von links) freuten sich über die Spende des Oberwolfacher Kolpingsvorstands­teams: Petra Müller (von links), Ramona Konings-Harter, Martin Echle, Stefan Allgaier, Hannes Dieterle und Manfred Harter (knieend). ©Berit Hohenstein

Eine adventliche Überraschung gab es am Sonntag für Otto Bonath vom Förderverein Poliohilfe und Martin Herrmann von der Wolfacher Kolpingsfamilie: je 1000 Euro spendete die Oberwolfacher Kolpingsfamilie den beiden Vereinen für ihre Hilfsprojekte.

»Es ist gut, wenn man weiß, dass das Geld auch an die richtigen Stellen kommt. Es gibt viele Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns«, betonte Manfred Harter vom Vorstands­team der Kolpingsfamilie Oberwolfach. Im Rahmen ihres jährlich wechselnden Adventsfrühstücks mit der Wolfacher und Schapbacher Kolpingsfamilie überreichte er den beiden Vorsitzenden die Spende. 

Dank sprach Harter allen aus, die die Kolpingsfamilie unterstützen. Gerade das Sommerfest an der Lai bringe Gewinn und das wolle man auch weitergeben. »Ohne die Bevölkerung, die zu dem Fest kommt und uns damit unterstützt, würde uns die Motivation fehlen«, so Harter. 

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Spenden gehen nach Brasilien und Kenia

Für Otto Bonath und Martin Herrmann war die Spendeübergabe eine Überraschung. Martin Herrmann berichtete von dem Kindergartenprojekt in Belo Horizonte in Brasilien und Otto Bonath von der Kinderklinik und den Behindertenprojekten in Kenia. In dem von Kolping seit 16 Jahren unterstützten Kindergarten werden rund 250 Kinder betreut. Die Kindergartenleiterin und ihre Stellvertreterin werden nach wie vor von Kolping bezahlt. »Da hilft uns so eine große Spende schon ungemein«, freute sich Herrmann. 

Da Kenia nach den vielen Unruhen in den vergangenen Jahren nicht mehr auf den Tourismus setzen kann, versucht man, durch neue Projekte die Selbstständigkeit vieler Menschen mit Behinderung zu unterstützen. Auch die Kinderklinik in Mombasa sei dringend auf Spenden angewiesen. »Das war jetzt wirklich eine Überraschung, wir können das Geld gut gebrauchen«, sagte Bonath. 

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