Auch Traktoren fahren vor

Oldtimer-Treffen in Welschensteinach immer beliebter

Autor: 
Jenny Hilger
Lesezeit 3 Minuten
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11. September 2018

(Bild 1/2) Fans von alten Autos und Traktoren kamen am Sonntag rund um die Welschensteinacher Allmendhalle voll auf ihre Kosten. ©Jenny Hilger

Viele Besitzer von Oldtimern und Schaulustige hatten am Sonntag Welschensteinach zum Ziel. Die Trachtengruppe lud zum siebten Mal zum jährlichen Treffen bei der Allmendhalle ein. 

Ab zehn Uhr konnten am Sonntag in Welschensteinach zahlreiche Oldtimer begutachtet werden, während die gastgebende Trachtengruppe die zahlreichen Besucher mit Speis und Trank bewirtete.

Nicht nur Autos konnten bestaunt werden, auch Zweiräder und Schlepper kamen nicht zu kurz. Begeistert von dieser Vielfalt war beispielsweise Oldtimer-Sammler Manuel Bahr, der mit seinem Citroen 2CV6 Dolly, Baujahr 1987, zum ersten Mal nach Welschensteinach gekommen ist. »Es ist toll, dass es keine Begrenzungen wie auf den meisten anderen Treffen gibt«, freute sich der Oldtimer-Besitzer. »Meistens ist die Teilnahme nämlich an Marke oder Baujahr gebunden.«

Jeder Oldtimer-Besitzer willkommen

Lothar Obert, jährlicher Organisator des Treffens, erklärte dazu, dass er Gleichgesinnten eine Plattform zum Austausch bieten möchte. Deshalb seien alle Oldtimer auf dem Treffen willkommen und das solle sich auch nicht ändern. »Es kommen jedes Jahr mehr Leute und langsam aber sicher bekommen wir Platzprobleme. Dafür lässt sich aber sicher eine Lösung finden, damit weiterhin jeder kommen kann, der das möchte«, sagte Obert.

Dietmar Jägerbauer, der schon seit 15 Jahren an diversen Treffen teilnimmt, hat dieses Jahr zum ersten Mal seinen Weg nach Welschensteinach gefunden. Von Offenburg fuhr er seinen Ford Taunus 12M, Baujahr 1961, zur Allmendhalle, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. 
Er erzählt, wie viel Arbeit ein solcher Oldie mache. »Man muss sehr gut auf das Auto aufpassen. Je älter das Fahrzeug ist, desto schwieriger und teurer wird es, Ersatzteile zu finden«, erklärt er.

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Dass so ein Oldtimer viel Pflege, Wartung und außerdem Zeit für die Restaurierung benötigt, da sind sich alle Kenner einig. Autofan Züfle meint allerdings, die Arbeit zahle sich letztendlich auf jeden Fall aus und dann mache es nur noch Spaß. Seinen VW Bus Samba, Baujahr 1965, begeistert ihn nach sechs Jahren jeden Tag aufs Neue. 

Kleine Ausfahrt bei traumhaften Wetter

»Für mich ist das ein Fahrzeug aus meiner Kindheit und da ich mich schon immer für alte Technik begeistert habe, wollte ich unbedingt Besitzer werden«, erklärt Züfle seine Liebe zum Auto.

Nachdem alle Fahrzeuge betrachtet und der Hunger gestillt war, kam es um 14 Uhr zu einer kleinen Ausfahrt für die Autos und Zweiräder, bei dem die Schmuckstücke präsentiert und die Landschaft bei traumhaftem Wetter genossen werden konnte. 

Die Ausfahrt der Traktoren fand etwas später gesondert statt. Danach kam es noch zur Preisverleihung für die schönsten Fahrzeuge sowie für die am besten erhaltenen Originale.

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