Steinach - Welschensteinach

Ortschaftsrat hätte gern Bergmäher, Radweg und Spielplatz

Autor: 
Reinhold Heppner
Lesezeit 3 Minuten
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26. November 2021
In Haslach hatte der Gemeinderat bereits vor zehn Jahren den Kauf eines Bergmähers beschlossen. Der Ortschaftsrat Welschensteinach wünscht sich ein solches Angebot auch für die Landwirte von Steinach und Welschensteinach.

In Haslach hatte der Gemeinderat bereits vor zehn Jahren den Kauf eines Bergmähers beschlossen. Der Ortschaftsrat Welschensteinach wünscht sich ein solches Angebot auch für die Landwirte von Steinach und Welschensteinach. ©Reinhold Heppner

Der Ortschaftsrat Welschensteinach diskutierte über den Haushalt 2022. Einige Projekte und Anschaffungen stehen schon seit mehreren Jahren auf der Wunschliste.

Intensiv diskutierten die Mitglieder des Ortschaftsrats Welschensteinach in ihrer Sitzung am Dienstag in der Allmendhalle Maßnahmen und Anschaffungen, für die Mittel im Haushaltsplan 2022 eingestellt werden sollten. Dabei wurden auch wieder Dinge in Erinnerung gerufen, über die teilweise schon seit Längerem diskutiert wurde.

Als besonders dringlich sahen die Mitglieder des Ortschaftsrats die Anschaffung eines Bergmähers an. „Wir kämpfen hier nicht nur um Welschensteinach, sondern für die Gesamtgemeinde“, sagte Ortsvorsteher Xaver Rockenstein (FWV). Es gehe um die Offenhaltung der Landschaft und folglich auch für den Tourismus. Alexander Kern (CDU) erinnerte an den notwendigen Lückenschluss für einen durchgehenden Radweg zwischen dem Baugebiet Allmend II und Mühlsbach. Zumindest die Planungsrate solle in den Haushaltsplan 2022 einfließen.

Bei den Straßensanierungsmaßnahmen sieht der Ortschaftsrat besonders die Straße im Klettner als Sanierungsbedürftig an. Hierzu sollen die notwendigen finanziellen Mittel in den Haushaltsplan 2022 aufgenommen werden.

Brücken sanieren

Gleiches gelte auch für notwendige Brückensanierungen. Hierzu erbittet der Ortschaftsrat von der Verwaltung um Vorlage von Berichten über Brückenprüfungen, um auf deren Grundlage eine Reihenfolge entsprechend der Sanierungsnotwendigkeit festlegen zu können. Die laufende Überprüfung der Brückenzustände sei eine Pflichtaufgabe der Verwaltung, so Rockenstein.

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Der öffentliche Parkplatz am Dorfplatz sollte eine bessere Oberfläche erhalten, hier wurde der Einbau von Rasengittersteinen vorgeschlagen. Heiko Striegel (CDU) erinnerte an die Komplettierung der Versorgungsbox am Lindenplatz. Dazu gehören eine Dunstabzugshaube und eine Spülmaschine. Bürgermeister Nicolai Bischler betonte, dass die Versorgungsbox wie ursprünglich geplant ausgestattet sei. Die weiteren Wünsche des Ortschaftsrats wolle man in Absprache mit der Vereinsgemeinschaft in die Bedarfsliste mit aufnehmen.

Immer wieder ist ein neuer Spielplatz ein Thema, dass intensiv diskutiert wird. Erneut soll auf Wunsch des Ortschaftsrats eine Planungsrate in den Haushaltsplan 2022 eingestellt werden. Bürgermeister Nicolai Bischler (CDU) unterrichtete den Ortschaftsrat, dass im Augenblick drei Alternativplätze in der Prüfphase seien, dazu gehöre auch die Anhörung der Natur- und Umweltschutzbehörde.

Planungsrate soll reduziert werden

Danach soll im Ortschaftsrat festgelegt werden, welcher Platz in Frage komme. Die ursprünglich angedachte Planungsrate von 20 000 Euro soll im neuen Haushaltsplan auf 10 000 Euro reduziert werden. Nur Irmgard Spitz (CDU) stimmt dagegen, sie halte es für besser, zuerst die Prüfungen der Alternativmöglichkeiten abzuwarten. Auch erscheine ihr vernünftiger einen Spielplatz in der Nähe des neuen Baugebiets zu erstellen.

Vorgeschlagen wurde weiter die Installation einer Ladestation für E-Bikes im Bereich des Platzes der Freundschaft. Ortsvorsteher Xaver Rockenstein (FWV) fasste die Bedarfsliste zusammen und betonte: „Wir machen keinen Antrag der nicht begründet ist.“

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