Pfarrfest

Patrozinium in der Bad Rippoldsauer Wallfahrtskirche

Autor: 
Franz Schmid
Lesezeit 2 Minuten
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17. September 2018

Die Kirchenchöre aus Bad Rippoldsau und aus Schapbach gestalteten gemeinsam den Gottesdienst mit. Chorleiter Martin Schoch spielte auf der Orgel. ©Franz Schmalz

Die Pfarrgemeinde Bad Rippoldsau feierte am Sonntag das Fest ihrer Kirchenpatronin, der Mater Dolorosa. Nach einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche ging es mit einem Pfarrfest im Pfarrgarten weiter.

Mit einem feierlichen Hochamt wurde der Festtag eröffnet, und der festliche Anlass zeigte sich nicht nur an dem prächtigen Blumenschmuck in der Wallfahrtskirche, sondern auch an den Fahnen des Kirchen- und Pfarrhausgebäudes.

Die Kirchenchöre von Bad Rippoldsau und Schapbach, unter der Leitung von Organist und Chorleiter Martin Schoch,­ gestalteten den Festgottesdienst mit vierstimmigen Chören wie »Laudade Dominum«, »Dein Wort Herr bleibet ewig« und »Herr wir bringen in Brot und Wein«.

Zwei Festereignisse

Bei der Begrüßung der Patroziniumsbesucher betonte Pfarrer Frank Maier, dass die Kirchengemeinde Bad Rippoldsau alljährlich den großen Wallfahrtstag am Schmerzensfreitag und am zweiten September-Sonntag das Fest ihrer Kirchenpatronin begeht. Diese beiden Tage  sind Festereignisse, weil ja gerade die Kirche in Bad Rippoldsau in besonderer Weise der Schmerzensmutter geweiht ist.

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In seiner Predigt gab Pfarrer Frank Maier zu verstehen, dass das Kreuz nicht nur ein Leidenswerkzeug des Heilands ist, sondern eine tiefe Erfahrung der Menschheit auch außerhalb der Fastenzeit und des Karfreitags darstellt. So spreche der Glaube durch das Bad Rippoldsauer Gnadenbild eine gegründete Sprache, die das Leiden nicht einfach wegnimmt, aber Kraft gibt, es neu zu tragen und auszurichten.

In den Fürbitten zum Patrozinium wurde für die vielen, die durch Leid und Ungerechtigkeit, Krieg und Tod in ihrem Glauben wankend geworden sind, gebetet. So auch für alle, die ein schweres Kreuz zu tragen haben durch Krankheit, Schmerz, Leid und innere Not und für die verstorbenen hiesigen Seelsorger, Stifter und Wohltäter.

Kollekte für Freudenstadt

Die Kollekte, wie auch der Erlös des Pfarrfamilienfests geht an die Vesperkirche in Freudenstadt. Beim Auszug von Pfarrer Frank Maier und der großen Ministrantenschar brillierte Chorleiter und Organist Martin Schoch mit dem »Präludia« von Hermann Schröder und erhielt dafür großen Beifall.

Anschließend wurde zur Begegnung im Rahmen des Pfarrfamilienfests zum Mittagstisch und Kaffee in den Pfarrgarten eingeladen.

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